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Umbaupläne für Monza: Highspeed pur, zehn Kilometer und eine Steilkurve?

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Umbaupläne für Monza: Highspeed pur, zehn Kilometer und eine Steilkurve?
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16.12.2018, 13:00

Ein verwegener Plan soll die Strecke in Monza so attraktiv machen, dass Liberty Media nicht mehr anders kann als einen Nachlass bei der Promotergebühr zu gewähren

Die Formel-1-Rennstrecke in Monza könnte in naher Zukunft einschneidenden Umbaumaßnahmen unterzogen werden. Im Rahmen eines 100 Millionen Euro teuren Sanierungsprojekts, das bis zum 100-jährigen Jubiläum des Kurses 2022 abgeschlossen sein soll, stehen offenbar die Abschaffung von mindestens einer Schikane und die Neugestaltung der zweiten Lesmo-Kurve zur Debatte.

Der Chef des italienischen Motorsport-Verbandes ACI, Angelo Sticchi Damiani, verfolgt das Ziel, Monza wieder zu einem "Highspeed-Mekka", einzigartiger und damit attraktiver für die Formel 1 zu machen. Für seinen teuren Plan will er nun Fördergelder der Region und aus Rom akquirieren. "Irgendwie lassen sich die nötigen Mittel schon auftreiben", zitiert ihn die 'Gazzetto dello Sport'.

Mit dem Konzept könnte sich das chronisch klamme Monza seinen Platz im Formel-1-Kalender über 2019 hinaus sichern, wenn der aktuelle Promotervertrag ausläuft. Eine attraktivere Strecke würde Liberty Media vielleicht bewegen, eine geringere Renngebühr zu verlangen als derzeit.

Bei den Umbauplänen geht es wahrscheinlich um die zweite Schikane, die Variante della Roggia. Würde sie wegfallen, wäre der Abschnitt zwischen Curva Grande und erster Lesmo-Kurve eine Vollgas-Sektion. Mit einem Öffnen der zweiten Lesmo-Kurve (wie bis zu einem Umbau im Jahr 1994) würde in einem weiteren Teil des Kurses das Tempo deutlich erhöht. Noch verwegener: Sticchi Damiani denkt offenbar auch über eine neue Steilkurve und zehn Kilometer Streckenlänge nach.

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Autor Dominik Sharaf