Valentino Rossis Formel-1-Tests: Michael Schumacher konnte es nicht fassen

Ein ehemaliger Ferrari-Ingenieur erinnert sich an Michael Schumachers Reaktion auf die Telemetrie-Daten von Valentino Rossis Formel-1-Tests.

Zwischen 2005 und 2009 flirtete Valentino Rossi mit Ferrari und der Formel 1. Rossi hatte zu diesem Zeitpunkt bewiesen, dass er mit zwei unterschiedlichen Herstellern in der MotoGP WM-Titel einfahren kann. Bei Yamaha lief alles nach Plan und Rossi spielte mit dem Gedanken, zu den Autos zu wechseln. Ferrari ermöglichte dem MotoGP-Champion eine Reihe von Formel-1-Tests. Luigi Mazzola, ein ehemaliger Ferrari-Ingenieur, erinnert sich, dass selbst Michael Schumacher erstaunt war, was Rossi mit dem Formel-1-Auto anstellen konnte.

"Ich erinnere mich nicht genau daran, wie viele Tests wir mit Valentino Rossi im Ferrari machten. Es waren mindestens sieben Tests, vermute ich. Beim ersten Test fuhr Valentino auf die Strecke und absolvierte ein Duzend Versuche. Beim finalen Test fuhr er unglaublich gute Rundenzeiten", schreibt Mazzola auf 'Facebook'.

"Ich erinnere mich, dass Michael Schumacher, mit dem ich mich um die Telemetrie kümmerte, sehr erstaunt schaute. Er konnte es beinahe nicht fassen", blickt der Ferrari-Ingenieur zurück. Rossi entschied sich dennoch gegen eine Karriere in der Formel 1 - zu groß war die Leidenschaft für den Motorradsport.

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Rennserien Formel 1 , MotoGP
Fahrer Michael Schumacher , Valentino Rossi
Artikelsorte News
Tags ferrari, formel 1, luigi mazzola, michael schumacher, valentino rossi