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Valtteri Bottas: "Habe nur ein großes Ziel im Kopf"

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Valtteri Bottas: "Habe nur ein großes Ziel im Kopf"
Autor:
16.06.2020, 14:14

Auf Instagram erklärt Mercedes-Pilot Valtteri Bottas, wie er die komprimierte Formel-1-Saison 2020 angeht, und verrät, was er von der Reverse-Grid-Idee hält

Vor einer Woche durfte Valtteri Bottas zum ersten Mal seit den Vorsaisontests wieder in einen Formel-1-Boliden steigen, um ihm Rahmen eines privaten Tests ein paar Runden zu drehen. Zwar stand dem Finnen dafür "nur" der Mercedes von 2018 zur Verfügung, doch um wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, reichte das allemal.

Für die Saison 2020 hatte sich der 30-Jährige, schon bevor sich die Corona-Pandemie abzeichnete, einiges vorgenommen. Daran hat sich auch jetzt nichts geändert. "Für mich ist die Situation nicht neu. Es war jedes Jahr das Gleiche", sagt Bottas in einem Livechat auf dem offiziellen Instagram-Account der Formel 1.

"Ich habe jedes Jahr mehr darüber gelernt, wie ich mit diesen Dingen umgehen muss und den Druck nicht an mich ranlasse. Ich habe nur ein großes Ziel für diese Saison im Kopf. Alles andere blende ich aus. Wenn ich meine Ziele erreiche und das Team gut performt, dann muss ich mir über den Vertrag keine Sorgen machen."

Fehler werden 2020 härter bestraft als sonst

Noch hat er keine Vertragsverlängerung bei Mercedes unterzeichnet, die aktuelle Vereinbarung läuft zum Ende der Saison aus. Seit dem Ferrari-Aus von Sebastian Vettel wird der Deutsche immer wieder mit einem möglichen Wechsel zu Mercedes in Verbindung gebracht, doch dem erteilte Bottas höchstselbst eine klare Absage.

Der Finne geht mit viel Selbstbewusstsein in sein viertes Jahr mit dem Weltmeisterteam. In einer so komprimierten Saison wie dieser weiß er, worauf es ankommt: "Fehler minimieren und Rennwochenenden maximieren wird der Schlüssel sein. Jeder Fehler wird dich mehr kosten als in einer normalen WM mit mehr als 20 Rennen."

Umso wichtiger sei es, konstant und immer voll da zu sein. "Nicht übertreiben, auf deine eigenen Fähigkeiten und dem Team um dich herum vertrauen", nimmt sich Bottas vor. "Ich bin mir sicher, dass wir das schaffen können. Es wird eine interessante Saison. Wie es nach den ersten acht Rennen weitergeht, wissen wir nicht."

Reverse-Grid-Idee: Reizvoll, aber auch unfair

Noch sind nur die ersten acht Grands Prix in Europa terminlich fixiert, insgesamt soll die Saison aber 15 bis 18 Rennen umfassen. Auch einige Doppelrennen sind eingeplant. In dem Zusammenhang wurde auch über neue Rennformate, etwa mit gestürzter Startaufstellung, diskutiert. Was hält Bottas von derlei Ideen?

"Irgendwie ist das schon interessant, aber andererseits auch unfair. Wir wissen, wie schwierig es auf manchen Strecken ist, einen Gegner zu überholen. Da spielst du dann Spielchen im Qualifying-Rennen. Ich weiß auch nicht. Mir sind faire Rennen am liebsten. Möge der Beste gewinnen. Das aktuelle Format finde ich gut."

Angesprochen auf Teamkollege Lewis Hamilton verrät Bottas: "Ich habe ihn beim Test gesehen. Er hatte auch eine Pause, war an verschiedenen Orten. Wir haben gesprochen, nachdem wir gefahren sind, und er hat es auch sehr genossen, nach langer Zeit wieder mal im Auto zu sitzen. Er hatte ein Grinsen im Gesicht, genau wie ich."

Auch 2020 wird der amtierende Weltmeister wieder derjenige sein, mit dem Bottas messen lassen muss. "Ich weiß nicht, wie er trainiert hat", sagt der Finne. "Ich weiß nur, dass ich bereit bin. Die ersten paar Rennen werden interessant." Eine Prognose wagt er aber nicht: "Vor dem ersten Rennen ist jede Spekulation nur Gerede."

Mit Bildmaterial von Mercedes-AMG F1.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Juliane Ziegengeist