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Verstappen freut sich für Hülkenberg: "Hoffentlich findet er ein Cockpit"

Nico Hülkenberg erfährt nach Platz drei im Qualifying zum zweiten Silverstone-Rennen Lob und Anerkennung - Max Verstappen & Daniel Ricciardo ziehen den Hut

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Verstappen freut sich für Hülkenberg: "Hoffentlich findet er ein Cockpit"

Mit dem dritten Startplatz hat Nico Hülkenberg am Qualifying-Samstag in Silverstone sein Können einmal mehr bewiesen. 0,094 Sekunden war der Deutsche im Racing Point schneller als Max Verstappen. "Ich habe mich für Nico gefreut", kommentiert der Red-Bull-Pilot. Er hofft, dass er sich in Zukunft noch öfter mit "Hulk" duellieren können wird.

"Nico hat einen großartigen Job gemacht. Zwar ist ihr Auto auch wirklich stark und sie haben im Winter sehr gut gearbeitet. Aber ich hoffe natürlich, dass [dieses Ergebnis] Nico dabei helfen wird, für kommende Saison ein Cockpit zu finden", betont Verstappen.

Nachsatz: "Denn er verdient es definitiv, in der Formel 1 zu sein." Der Niederländer ist gar davon überzeugt, dass es aktuelle Stammpiloten in der Königsklasse gibt, die "nicht so gut sind wie er". Namen nennt er keine: "Ich denke nicht, dass das sehr clever wäre."

Verstappen: "Hulk" unter den besten Zehn

Offiziell ist auch der Platz neben Verstappen bei Red Bull noch frei, der unter Druck geratene Alexander Albon wurde vom Team für 2021 noch nicht bestätigt. Schon in der Vergangenheit gab es Kontakt zwischen Red Bull und Hülkenberg, jedoch entschied sich die Teamführung schlussendlich für den Thailänder.

Würde sich Verstappen über Hülkenberg als Teamkollegen freuen? "Das ist nicht meine Entscheidung, aber ich denke, er ist ein netter Kerl und ein sehr guter Rennfahrer." Er würde den Emmericher gar zu den besten zehn Fahrern im Paddock zählen.

Näher möchte der 22-Jährige aber nicht auf das Thema eingehen, schließlich möchte er "nicht wieder all diese Geschichten" in den Medien lesen. "Ich möchte darüber nicht sprechen, das ist auch für Alex kein Spaß." Wie es sich anfühlt, Verstappen als Teamkollegen an der Seite zu haben, weiß Daniel Ricciardo nur zu gut.

Der Australier konnte im Qualifying am Samstag im Renault ebenso aufzeigen. Er landete nur 0,121 Sekunden hinter dem Red Bull auf Position fünf. Im Vorjahr fuhr Hülkenberg beim französischen Werksteam noch an seiner Seite, daher kann Ricciardo die Leistung des Deutschen gut einschätzen.

"Der 'Hulk' ist zurückgekommen, er hat seinen Nacken an die Situation angepasst, sich frei gefühlt", scherzt Ricciardo. "Nein, ehrlich gesagt muss ich den Hut ziehen. Wir wissen alle, dass das Auto gut funktioniert, aber ich will das nicht aufs Auto schieben."

Der Australier findet: Hülkenberg hat einen "wirklich guten Job" gemacht. Vor allem wenn man bedenkt, dass er nach einer so langen Pause mit kaum Vorbereitung zurück ins Formel-1-Auto gestiegen ist, merkt Ricciardo an. "Obwohl er ein Routinier ist, ist das nicht einfach."

Kein Platz für Hülkenberg bei Mercedes

"Man muss auch wirklich Nico loben. Er ist das zweite Wochenende da und stellt den Pink Floyd auf P3 - wirklich stark", findet auch Toto Wolff. Bei Mercedes ist die Türe für Hülkenberg dennoch geschlossen, wie der Teamchef anmerkt: "Ich habe beim letzten Mal schon gesagt, ich bin überzeugt, er ist ein schneller Fahrer. Es geht um das Package, das man mit bekommt."

"Wir sind mit unseren beiden [Fahrern] jetzt gesetzt für das nächste Jahr", merkt er an. Die Vertragsverlängerung von Valtteri Bottas wurde bereits in Silverstone bestätigt, Lewis Hamilton will sich mit den Vertragsverhandlungen noch ein wenig Zeit lassen.

Weitere Co-Autoren: Adam Cooper. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer