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Verstappen über Mercedes-Dominanz: "Kenne nichts anderes!"

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Verstappen über Mercedes-Dominanz: "Kenne nichts anderes!"
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
12.05.2019, 07:55

Nur Mercedes, vermutet Max Verstappen, scheint die Komplexität der Formel-1-Autos 2019 wirklich begriffen zu haben: "Alle anderen haben Schwierigkeiten"

Max Verstappen startet als Vierter in den Grand Prix von Spanien in Barcelona (Formel 1 2019 ab 14:40 Uhr live im Ticker). Doch auch wenn er in der Weltmeisterschaft dank seiner Konstanz mit 51 Punkten aus vier Rennen noch in Schlagdistanz liegt, zeichnet sich spätestens beim Europa-Auftakt ab, dass der WM-Titel für Red Bull auch 2019 sehr, sehr schwierig zu gewinnen sein wird.

Die anhaltende Mercedes-Dominanz, von der viele nach den Wintertests gehofft hatten, dass sie dieses Jahr enden würde, nimmt Verstappen aber gelassen: "Ich kenne in der Formel 1 nichts anderes", lacht er. "Für mich ist das nicht deprimierend. Wir sind im Gegenteil sehr motiviert und entschlossen, den Rückstand zu verkürzen. Aber das ist nicht so leicht."

"Wenn es leicht wäre, dann würden ja viele Fahrer und Teams in der Formel 1 gewinnen", sagt der 21-Jährige, der ausgerechnet in Barcelona 2016 seinen ersten Grand Prix gewonnen hat. Damals profitierte er von einer teaminternen Kollision der beiden Mercedes-Fahrer. Das wäre wohl auch diesmal seine einzig realistische Chance, ein Wörtchen um den Sieg mitzureden.

Nach fünf Rennen, gibt Verstappen zu, wollte er eigentlich Erster sein und nicht Vierter: "Sind wir aber nicht. Das entspricht überhaupt nicht dem, was wir erwartet hatten. Aber so ist es halt jetzt. Wenn es nach mir ginge, dann würde ich aufs Podium fahren und Rennen gewinnen."

So, wie es Helmut Marko eigentlich versprochen hat. Nach dem zweiten Rennen in Bahrain hatte der Red-Bull-Motorsportkonsulent festgestellt, dass der Wurm in der Aerodynamik vergraben ist. Im Interview mit 'Motorsport-Total.com' kündigte er an: "Spätestens in Barcelona ist das alles erledigt."

Wenn Verstappen wüsste, was den Mercedes so schnell macht, würde er glatt selbst Hand an den RB15 legen. "Aber ich bin halt kein Designer, sondern ich fahre nur so schnell ich kann. Wenn es so leicht wäre, das alles zu verstehen, würden wir unser Auto bei jedem Rennen verbessern", seufzt er.

"Ich glaube, dass die Autos dieses Jahr generell nicht leicht zu verstehen sind, und wie man sie schneller machen kann", sagt Verstappen mit Bezug auf das schmale Temperaturfenster der Reifen. "Mercedes scheint es zu verstehen. Aber alle anderen haben damit mehr Schwierigkeiten."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Christian Nimmervoll