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Verstappen vs. Leclerc: Wer schafft 2019 den Durchbruch?

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Verstappen vs. Leclerc: Wer schafft 2019 den Durchbruch?
Autor:
Co-Autor: Erwin Jaeggi
16.05.2019, 07:45

Red-Bull-Fahrer Max Verstappen und Ferrari-Pilot Charles Leclerc gelten als kommende Weltmeister und haben die Chance, 2019 die Weichen dafür zu stellen

Im Windschatten der Mercedes-Dominanz in der Formel-1-Saison 2019 setzen sich vor allem zwei junge Männer gut in Szene: Max Verstappen und Charles Leclerc. Die beiden 21-Jährigen werden als kommende Weltmeister gehandelt und mit reichlich Vorschusslorbeeren bedacht, überzeugen aber auch auf der Rennstrecke.

Verstappen etwa hat bisher jedes Saisonrennen unter den Top 4 beendet und liegt derzeit auf WM-Rang drei hinter den Mercedes-Piloten. Leclerc wiederum hat in Bahrain nur durch einen technischen Defekt den möglichen ersten Grand-Prix-Sieg verpasst und wird nach konstanten Top-5-Ergebnissen aktuell an fünfter Stelle in der Gesamtwertung notiert.

Wer sich dieses Jahr insgesamt besser verkauft? Das ist in diesem Jahr eine der wichtigsten Fragen für Formel-1-Beobachter. Red-Bull-Sportchef Helmut Marko empfindet die Leistung von Verstappen und Leclerc zumindest derzeit noch für "ziemlich ausgeglichen". Jeder überzeuge auf seine Art.

Verstappen jetzt auf Weltmeister-Niveau

Verstappen fällt in dieser Saison vor allem durch Konstanz auf, nicht durch ungestüme Manöver. "Jetzt fährt er wirklich so, wie man fahren muss, wenn man weiß, man hat eine Chance, um die Weltmeisterschaft mitzureden", meint Formel-1-Experte Marc Surer.

Er attestiert Verstappen eine gewisse Reife: "Gerade am Start ist er früher manchmal auf der letzten Rille aufgetaucht. Da konnte man sehen, der kriegt die Kurve nie. Das sieht man nicht mehr bei ihm. Ich glaube, der Groschen ist bei ihm gefallen", so der frühere Grand-Prix-Pilot. Verstappen habe nun das Zeug zum Titelgewinn. "Jetzt braucht er nur noch das Auto dazu."

Auch Leclerc hat bereits Werbung in eigener Sache gemacht - und könnte sogar noch nachlegen: Wenn er im Stallduell gegen Sebastian Vettel am Ende vorne wäre. Damit, glaubt Daniel Ricciardo, würde Leclerc seinen Ritterschlag erhalten. Er selbst habe es im gemeinsamen Jahr mit Vettel bei Red Bull 2014 "ziemlich ähnlich" erlebt.

Leclerc wie Ricciardo gegen Vettel

"Es ist wie bei mir damals: Ich kam als ein Niemand zu Red Bull. Ja, ich gewann Rennen. Aber [vor allem] schlug ich den viermaligen Weltmeister. Das kann jetzt auch Charles schaffen", erklärt Ricciardo und meint: "Für Seb ist das eine schwierige Situation, denn er hat den Druck. Charles hingegen kann sich dieses Jahr einen Namen machen."

Doch Verstappen und Leclerc sind nicht die einzigen Nachwuchspiloten im Feld, denen Großes zugetraut wird. "Die nächste Generation ist dann Norris, Albon und wer immer sich noch dazugesellt", sagt Marko, wenngleich Norris mit 19 Jahren und Albon mit 23 Jahren fast gleich alt sind wie Verstappen und Leclerc.

Marko macht seine Aussage vor allem an aktuellen Trends fest: "Norris ist ja zusammen mit Verstappen in einem Sim-Racing-Team. Ich glaube, die fahren Langstrecke und was weiß der Teufel. Das ist eine andere Welt mit diesen komischen Computerrennen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen