Versuchte Erpressung: Kimi Räikkönen in Kanada in Nöten

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Versuchte Erpressung: Kimi Räikkönen in Kanada in Nöten
Roman Wittemeier
Autor: Roman Wittemeier
Co-Autor: Scott Mitchell
01.06.2018, 07:25

Formel-1-Star Kimi Räikkönen wehrt sich gegen den Erpressungsversuch durch eine kanadische Frau: 2016 nach Grand Prix unsittliche Berührungen in einer Bar?

Kimi Raikkonen, Ferrari

Kurz vor dem Grand Prix von Kanada 2018 hat Ferrari-Formel-1-Pilot Kimi Räikkönen die Behörden in Montreal über einen Erpressungsversuch informiert. Eine Frau behauptet, nach dem Grand Prix von Kanada 2016 in einer Bar unsittlich von Räikkönen und einem dessen Begleiter berührt worden zu sein. Sie werde die Details des Vorfalls öffentlich machen. Dies könne der Finne nur durch Zahlung einer hohen Summe verhindern, heißt es.

Über eine Anwaltskanzlei in Montreal hat Räikkönen die vermeintliche Erpressung anzeigen lassen. Die Frau hatte bereits 2016 und 2017 mit der Veröffentlichung gedroht, der Formel-1-Champion von 2007 darauf aber nie reagiert. In einem Brief vom 23. Mai dieses Jahres verlieh die mutmaßliche Erpresserin ihrem Ansinnen noch einmal Nachdruck. Daraufhin schaltete Räikkönen schließlich die Juristen ein. Der "Iceman" weist die erhobenen Vorwürfe weit von sich.

Die Frau, die 2016 als Bedienung in einer Bar im Zentrum von Montreal gearbeitet hatte, musste zwischenzeitlich bei der Polizei aussagen. Nach Angaben der juristischen Vertreter Räikkönens habe sie dabei eine Version geschildert, die nicht der Wahrheit entspreche. Die Anwälte der mutmaßlichen Erpresserin zielen auf eine außergerichtliche Lösung ab. "Die Anzeige ist so, als würde man mit einer Bazooka auf eine Ameise schießen", so die Aussage des Rechtsvertreters der kanadischen Frau.

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Rennserie Formel 1
Fahrer Kimi Räikkönen
Teams Ferrari
Autor Roman Wittemeier
Artikelsorte News