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Vettel witzelt über Gerüchte: "Wenn ich mir nicht zwei Haxen breche ..."

Sebastian Vettel nimmt Gerüchte über seinen möglichen Rücktritt mittlerweile mit Humor - Im Hinblick auf die kommende Formel-1-Saison 2020 gibt er sich optimistisch

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Vettel witzelt über Gerüchte: "Wenn ich mir nicht zwei Haxen breche ..."

Sebastian Vettel hatte es in diesem Jahr nicht leicht. Die Saison 2019 beendete er nur auf dem fünften WM-Platz. Noch weiter hinten landete der Deutsche zuletzt in seiner ersten kompletten Formel-1-Saison 2008, als er WM-Achter wurde. Zudem wurde er erst zum zweiten Mal in seiner Formel-1-Karriere überhaupt von seinem Teamkollegen geschlagen.

Deshalb kamen im Laufe des Jahres immer wieder Gerüchte über einen möglichen Rücktritt des viermaligen Weltmeisters auf. Der hat bei Ferrari zwar noch einen Vertrag bis Ende 2020, doch der Crash mit Charles Leclerc in Brasilien gab einigen Kritikern mal wieder Anlass zur Spekulation, Vettel könne bereits nach der Saison 2019 hinschmeißen und zurücktreten.

Der 32-Jährige hat Gerüchte dieser Art immer klar dementiert - und tut das auch nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi noch einmal. "Die Gerüchte kamen nicht von mir. Deshalb kann ich dazu nicht viel sagen", zuckt er die Schultern, als er darauf angesprochen wird. "Wenn ich mir nicht zwei Haxen breche, dann werde ich nächstes Jahr am Start stehen", schmunzelt er.

Die immer wiederkehrenden Gerüchte nimmt Vettel mittlerweile mit Humor. Allerdings weiß auch er, dass 2019 nicht seine beste Saison war. "Dieses Jahr haben wir uns anders vorgestellt, aber unterm Strich waren wir zu dünn", gesteht er und ergänzt: "Jetzt haben wir Pause, aber die Fabrik ist hellwach. Wir hoffen natürlich, dass es für nächstes Jahr genug ist."

Vettel selbstbewusst: "Bin nicht herumgeschlichen"

"Es hätte mit Sicherheit sehr viel einfacher und besser sein können", blickt er auf seine Saison zurück und erinnert: "Es gab Rennen, die wir nicht fertig gefahren sind, die natürlich bei den Punkten wehgetan haben." In den 21 Rennen blieb Vettel fünfmal ohne Punkte. Damit schrieb er alleine mehr "Nuller" als die Top 3 der Weltmeisterschaft zusammen.

Doch auch davon abgesehen war Ferrari zu oft nicht stark genug, um es mit Mercedes aufzunehmen. "In der Konstrukteurswertung sieht man, dass der Abstand recht groß ist", sagt Vettel und erklärt: "Ich denke, wir sind in der zweiten Saisonhälfte hinter Red Bull zurückgefallen. In den letzten Rennen konnten wir den Speed von ganz vorne nicht mehr mitgehen."

Zwar beendete man die Konstrukteurs-WM auf Rang zwei. Doch in den letzten drei Saisonrennen gab es für Ferrari lediglich noch einen Podestplatz. Vettel selbst stand in Mexiko letztmals auf dem Treppchen. Trotzdem betont Vettel, dass die Saison nicht komplett zum Vergessen gewesen sei. "Ich bin in diesem Jahr nicht herumgeschlichen", erklärt er selbstbewusst.

2020: Der Blick geht nur nach vorne

"Es gibt Potenzial, dass wir uns steigern können und Kleinigkeiten besser machen können und müssen, die dann relativ große Auswirkungen haben", sagt Vettel und nennt ein Beispiel: "Unsere Boxenstopps laufen nicht rund, aber da darf man nicht den Mechanikern die Schuld geben. Ich glaube, unser System ist nicht ganz so gut wie bei anderen Teams. Die Jungs sind vielleicht am Sonntag ausgelaugt."

"Es gibt Kleinigkeiten, die man verändern kann", erklärt Vettel und ergänzt, dass er "immer" optimistisch bleibe. "Ich bin kein Fan von 'jetzt erst recht'", verrät er und erklärt: "Ich schaue nicht lange zurück, sondern eigentlich recht schnell nach vorne. Wir müssen und können uns steigern im nächsten Jahr. Ob uns das gelingt wird sich zeigen. Ich glaube es ist klar, was wir brauchen."

"Es ist nicht ganz einfach, weil die Konkurrenz auch nicht schläft. Ich denke, unsere Schwächen sind bekannt. Wem sie nicht bekannt sind, der hat nicht zugeschaut. Es ist ganz klar", sagt er und ergänzt: "Ich bin optimistisch und weiß, dass ich mich auch steigern muss und kann. In diesem Jahr ist nicht alles ganz glatt gelaufen, aber ich bin da eigentlich immer guter Dinge."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann