Formel 1
Formel 1
12 März
-
15 März
Nächster Event in
42 Tagen
19 März
-
22 März
Nächster Event in
49 Tagen
02 Apr.
-
05 Apr.
Nächster Event in
63 Tagen
16 Apr.
-
19 Apr.
Nächster Event in
77 Tagen
30 Apr.
-
03 Mai
Nächster Event in
91 Tagen
07 Mai
-
10 Mai
Nächster Event in
98 Tagen
R
Monte Carlo
21 Mai
-
24 Mai
Nächster Event in
112 Tagen
04 Juni
-
07 Juni
Nächster Event in
126 Tagen
11 Juni
-
14 Juni
Nächster Event in
133 Tagen
25 Juni
-
28 Juni
Nächster Event in
147 Tagen
02 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
154 Tagen
R
Silverstone
16 Juli
-
19 Juli
Nächster Event in
168 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
182 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
210 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
217 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
231 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächster Event in
238 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
252 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
266 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
273 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
287 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächster Event in
301 Tagen
Details anzeigen:

Vettels Schimpftirade: V12-Motoren waren Randerscheinung

geteilte inhalte
kommentare
Vettels Schimpftirade: V12-Motoren waren Randerscheinung
Autor:
02.10.2019, 13:20

Sebastian Vettel wünschte sich nach dem Ausfall in Sotschi V12-Motoren zurück, doch die waren in der Historie der Formel 1 nur eine Randerscheinung

"Bring back *** V12s!" Das schrie Sebastian Vettel nach seinem Ausfall im Russland-Grand-Prix in Sotschi in den Funk. Zu Deutsch: "Ich will wieder V12-Motoren haben." Dabei hat Vettel selbst in der Formel 1 nie V12-Motoren bewegt, auch keiner seiner aktuellen Fahrerkollegen. Denn der bis dato letzte V12-Motor dröhnte in der Saison 1995 im Heck des Ferrari 412T2.

Es war Jean Alesi, der dem mächtigen V12-Triebwerk ("Tipo 044") die letzte Sternstunde bescherte, bei seinem einzigen Formel-1-Sieg: Alesi gewann den Kanada-Grand-Prix 1995 in Montreal und erzielte so den 39. Erfolg eines V12-Motors in der Formel 1. Danach verschwand das Konzept nach insgesamt 378 Renneinsätzen zugunsten der effizienteren V10-Motoren von der Bildfläche.

Bereits 1991 hatte zuletzt ein mit einem Zwölfzylindermotor ausgerüsteter Fahrer die Weltmeisterschaft gewonnen: Ayrton Senna saß am Steuer des MP4/6, als McLaren zum ersten Mal mit dem Honda-V12 RA121-E an den Start ging. Senna erzielte sieben der acht McLaren-Siege in 16 Rennen.

Zwölfzylindermotoren hatten zuvor auch schon Ferrari-Piloten zu Weltmeistern gemacht, zum Beispiel Niki Lauda in den Jahren 1975 und 1977. Dabei war jedoch kein V-Motor, sondern ein Boxermotor zum Einsatz gekommen, also ein Triebwerk mit gegenüberliegenden Zylinderbänken bei einem Bankwinkel von 180 Grad.

Historisch betrachtet waren Zwölfzylindermotoren trotz ihrer Erfolge Randerscheinungen in der Formel 1. Nur knapp acht Prozent aller Rennsiege (39 durch V12 und 42 durch Boxer-12) entfielen auf die leistungsstarken, aber spritfressenden Triebwerke. Wesentlich häufiger setzten sich Fahrzeuge mit V6-, V8- oder V10-Motoren durch. Nur fünf Mal gewann ein Team mit Zwölfzylindermotoren die Konstrukteursmeisterschaft der Formel 1. Mehr dazu in der Formel-1-Datenbank!

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Nächster Artikel
Helmut Marko bestätigt: Toro Rosso heißt 2020 AlphaTauri

Vorheriger Artikel

Helmut Marko bestätigt: Toro Rosso heißt 2020 AlphaTauri

Nächster Artikel

"Mathematisch noch möglich": Renault schreibt WM-Platz vier noch nicht ab

"Mathematisch noch möglich": Renault schreibt WM-Platz vier noch nicht ab
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen