"Viel zu früh", um Valtteri Bottas in der F1 2017 abzuschreiben

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Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
Übersetzung: Petra Wiesmayer
14.04.2017, 10:09

Valtteri Bottas ist überzeugt, dass er bei Mercedes nicht in die Rolle des Wasserträgers rutscht. Er habe noch genügend Zeit, um zu beweisen, dass er zu Lewis Hamilton und Sebastian Vettel im WM-Kampf aufschließen kann, sagt er.

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08; Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08; Fernando Alonso, McLaren MCL32
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08
Valtteri Bottas, Mercedes AMG
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08 Hybrid
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08; Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Das Wochenende in China war für Valtteri Bottas nicht einfach. Nach einem verpatzen Boxenstopp und einem Dreher hinter dem Safety-Car, der ihn zurückwarf, kam er schließlich als 5. ins Ziel.

Der Finne ist aber überzeugt, dass er nicht hinter seine Hauptkonkurrenten zurückfällt.

"Ich denke, es ist viel zu früh zu sagen, dass der WM-Kampf nur zwischen 2 Fahrern stattfindet", sagte er in Bahrain. "Es ist noch früh und die Saison ist lang. Ich würde also nicht nur von Lewis und Sebastian reden, denn ich denke, die Saison ist lang und die Dinge können sich ändern."

"Ich denke, im Team können sie aufgrund von allem definitiv sehen, wie meine Leistung und meine Pace wirklich sind."

"Natürlich sind es am Ende die Resultate, die zählen. Natürlich will ich die angemessenen Ergebnisse unbedingt so bald wie möglich erreichen, denn jeder Punkt, den ich jetzt verliere, wirkt sich am Ende des Jahres aus."

"Ich habe nicht das Gefühl, dass ich etwas übereilen muss. Ich habe das Gefühl, dass ich weiter das tun muss, was ich tue und das ist, mit dem Team jeden Tag Fortschritte machen. Ich glaube, dass wir schon bald auf einem sehr guten Level sein werden. Ich bin nicht in Panik oder in Eile, etwas zu beweisen."

Probleme mit der Aufhängung in China

Bottas ist zuversichtlich, dass er bei der Pace mit Hamilton mithalten kann und erklärt, dass er beim Grand Prix von China Probleme mit dem Auto hatte, die, wie sich später herausstellte, mit der Aufhängung zusammenhingen.

"Ich glaube, dass das Rennen vom Tempo her nicht schlecht war. Immer, wenn ich saubere Luft und freie Fahrt hatte, war die Pace da."

"Ich hatte im Vergleich zu Lewis ein paar Probleme mit der Balance. Ich hatte viel mehr mit dem linken Vorderreifen zu kämpfen, er baute mehr ab, weil ich mehr Untersteuern hatte. Wir haben aber auch ein kleines mechanisches Problem gefunden, das mein Auto etwas langsamer machte."

"Wenn wir alles zusammenzählen, denke ich, dass die Pace gut war. Das ist also nicht das Problem. Im Qualifying ging es um Details und ich glaube, ich habe von Melbourne bis Shanghai bei der allgemeinen Performance Fortschritte gemacht."

"Wie gesagt, ich versuche, mich an diesem Wochenende zu verbessern. Ich bin sicher, dass wir stark sein können und ich an Lewis herankommen kann."

Bottas erklärte, dass er immer noch dabei sei, sich an das Mercedes-Team und den W08 zu gewöhnen und sich alles sehr von dem unterscheide, was er von Williams gewöhnt war.

"Das Auto, das ich gewöhnt war, hat sich mechanisch ganz anders verhalten. Wir reden da über Kleinigkeiten, aber die machen in der F1 alle einen großen Unterschied."

"Ich habe das Gefühl, dass ich mich immer besser daran gewöhne. Es sollte auch nicht mehr lange dauern, bis ich alles aus dem Auto herausholen kann. Lewis ist dafür eine großartige Referenz, das ist also gut."

"Ich denke, das Hauptproblem liegt darin, wie sich das Auto mechanisch verhält. Wie dieser Dreher hinter dem Safety-Car. Ich bin nicht sicher, dass mir das mit einem Auto passiert wäre, das ich in- und auswendig kenne."

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Autor Adam Cooper
Artikelsorte News