Vier Plätze gutgemacht: Bester Startplatz für Kimi Räikkönen

Bei Alfa Romeo herrscht nach dem Sprint Zufriedenheit: Zwar verlor Antonio Giovinazzi eine Position, Kimi Räikkönen gewann dafür deren vier

Vier Plätze gutgemacht: Bester Startplatz für Kimi Räikkönen

Dass Softreifen im Sprint von Silverstone wohl die bessere Wahl waren, lässt sich gut an Alfa Romeo verdeutlichen. Während Kimi Räikkönen mit seinen weichen Pneus insgesamt vier Plätze gutmachte und auf Platz 13 landete, fiel Teamkollege Antonio Giovinazzi mit seinen Mediumreifen einen Platz zurück und wurde nur 15.

Räikkönen scheint das Rennformat entgegenzukommen. In regulären Qualifyings war er zuletzt viermal in Folge in Q1 gescheitert, doch mit dem Sprint holte er seinen besten Startplatz der Saison heraus. "Wir sind jetzt besser dran als gestern, also nehme ich es", sagt der Finne. "Ich werde meinen besten Startplatz des Jahres haben und darüber muss ich glücklich sein."

Der Schlüssel war laut ihm einfach, den Start richtig hinzubekommen und sich aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten. Räikkönen lag bereits nach dem Start auf Platz 13 und behielt diesen auch bis ins Ziel. "Es wird morgen noch ein langes Rennen: Wir werden versuchen, uns weiter zu verbessern und einige Punkte mit nach Hause zu bringen", sagt er.

Auch für Teamkollege Giovinazzi war der Sprint recht ereignislos. Seinen 15. Platz hatte er auch nach der ersten Runde schon inne. "Wir haben von der ersten Runde bis zur Flagge gepusht, aber am Ende war nach dem Start nicht mehr viel los", sagt er. "Leider war mein Start nicht großartig und ich habe einige Plätze verloren."

"Dann hatten wir eine anständige Pace, aber sehr ähnlich wie die vor uns, und das machte ein Überholen unmöglich. Am Ende haben wir nur einen Platz verloren, sodass wir für morgen noch in einer guten Position sind", so der Italiener. "Hoffentlich gelingt uns ein besserer Start und wir können mit der Strategie und einem längeren Rennen ein paar Plätze gutmachen."

Insgesamt kann Alfa Romeo mit dem Sprint aber zufrieden sein, weil man einen Reingewinn von drei Startplätzen im Vergleich zum Qualifying hatte. "Wir haben das Auto mit einem Ergebnis nach Hause gebracht, das an einem normalen Wochenende mit beiden Autos Q2 entspricht", sagt Teamchef Frederic Vasseur.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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