Vor 60 Jahren: Das Comeback der Silberpfeile in der Formel 1

Als Mercedes im großen Stil in den Grand-Prix-Sport zurückkehrte: Am 4. Juli 1954 erzielten die Silberpfeile mit dem neuen W196 beim Großen Preis von Frankreich einen Doppelsieg.

Am Steuer der beiden bestplatzierten Fahrzeuge im Feld saßen Juan Manuel Fangio und Karl Kling. Hans Hermann im dritten W196-Silberpfeil war an dritter Stelle liegend mit Motorschaden ausgeschieden, sonst hätte Mercedes womöglich einen Dreifachsieg erreicht. Hermann drehte aber immerhin die schnellste Rennrunde.

Und all dies war nur der Auftakt zu weiteren Erfolgen. Denn Mercedes dominierte mit dem W196 die Formel-1-Saisons 1954 und 1955 schier nach Belieben. Um sich anschließend, auch im Zuge der Le-Mans-Katastrophe von 1955, werksseitig aus dem Motorsport zurückzuziehen.

Mercedes kehrte erst in den 1980er-Jahren in die Sportwagen-Szene zurück und beteiligte sich ab den 1990er-Jahren auch wieder an der Formel 1. Dort gab es 2010 erstmals seit 1955 wieder ein Mercedes-Werksteam.

 

 

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Frankreich
Rennstrecke Reims
Fahrer Juan Manuel Fangio , Hans Herrmann , Karl Kling
Teams Mercedes
Artikelsorte Feature
Tags geschichte, historie, légende, mercedes, mythos, silberpfeil