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Wieder die Reifen: Günther Steiner vor Kanada "weniger positiv"

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Wieder die Reifen: Günther Steiner vor Kanada "weniger positiv"
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
06.06.2019, 22:19

Haas-Teamchef Günther Steiner sorgt sich in Kanada wieder einmal um die Reifen, weil das Layout dem Problem nicht zuträglich ist

Vor dem Großen Preis von Kanada herrscht bei Haas gemischte Stimmung bezüglich der Chancen am kommenden Wochenende. Eigentlich sollte das Layout von Montreal dem Team entgegenkommen, denn mit seinen langen Geraden bietet es dem kraftvollen Ferrari-Motor viel Raum, um seine Vorteile auszuspielen. Doch die Problemzone von Haas liegt nicht im Heck des Autos.

Es sind weiterhin die Reifen, die den Amerikanern Kopfzerbrechen bereiten - in Kanada gilt das ebenso. Zwar hat Pirelli erneut weichere Reifen im Angebot, was Haas bei seinen Problemen beim Aufwärmen entgegenkommt, allerdings spielt das Layout dem Rennstall in diesem Bereich nicht in die Karten.

Denn statt langen, geschwungenen Kurven, wo man die Reifen aufwärmen kann, warten hier vor allem Geraden. Um die Reifen auf Temperatur zu bringen, benötigt Haas daher etwas mehr Abtrieb, was zu Lasten des Topspeeds geht.

"Es ist immer ein Spiel mit dem richtigen Abtrieb", weiß Teamchef Günther Steiner. "Wir müssen das richtige Level finden, um die Reifen zum Arbeiten zu bringen und so viel Speed wie möglich zu haben, damit man auf den Geraden nicht einfach an uns vorbeifahren kann", sagt er. "Das wird die Herausforderung."

Steiner pessimistisch, Grosjean optimistisch

Beim Südtiroler schwingt allerdings eine gehörige Portion Pessimismus mit: "Das ist das Rennen, dem ich weniger positiv entgegenblicke", muss er zugeben. "Ich hoffe einfach, dass wir sie zum Arbeiten bekommen und etwas von dem Defizit auf den Geraden zurückbekommen."

Romain Grosjean ist da schon etwas positiver gestimmt. Sollte man die Pneus in den Griff bekommen, dann sollte ein gutes Ergebnis drin sein, glaubt er. Gleiches gelte für die kommenden Rennen in Frankreich, Österreich und Silverstone. Die Frage ist für ihn eben nur, ob man das mit dem Aufwärmen richtig hinbekommt.

"Fahren wir zickzack? Müssen wir pushen? Und wenn ja, wie stark? Wie sehr sollten wir auf der Oberfläche rutschen?", fragt sich der Franzose. "Es ist ziemlich kompliziert, und man kann es ganz einfach falsch machen."

Reifen zu sehr bestimmend

Doch die Reifen sind das Thema, das die Saison von Haas überschattet. Dass die Amerikaner ein schnelles Auto haben, darüber sind sich im Paddock fast alle einig. Doch das ist nichts wert, wenn es mit den Reifen nicht passt - und das ärgert Teamchef Steiner. "Im Paddock beschwert sich jeder, ob die Reifen 'drin oder draußen' sind, und das lenkt davon ab, wie gut das Auto ist", sagt er.

Günther Steiner

Günther Steiner findet die Reifen in der Formel 1 zu dominant

Foto: LAT

"Unser Auto war in einigen Orten gut und in anderen komplett nutzlos. Wir wissen genau wieso, aber nicht, wie wir es lösen sollen, weil wir die Reifen nicht zum Arbeiten bekommen", hadert Steiner. "Und wir sind da nicht die einzigen. Das Mittelfeld ist eng, aber es wird nicht gezeigt, wie schnell das Auto ist. Es wird gezeigt, wer die Reifen zum Arbeiten bringt und wer nicht."

Aus diesem Grund hatte sich der Teamchef in Spanien mit Pirelli-Manager Mario Isola zusammengesetzt und ihm erklärt, wo die Schwierigkeiten liegen. Das Problem: "Pirelli kann die Reifen laut Reglement nicht ändern", weiß Steiner. Der Hersteller könne lediglich weichere Mischungen an die Strecke bringen. "Mehr können sie nicht tun."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Event Montreal
Autor Norman Fischer