Wieso bei McLaren auch über Weihnachten gearbeitet wurde

Bei McLaren fielen die Weihnachtsferien im vergangenen Jahr sehr kurz aus. In Woking wurde gearbeitet, damit das neue Auto rechtzeitig zu den ersten Testfahrten in Barcelona fertig wird.

Das Team verkündete am Montag, dass das neue Auto am 21. Februar vorgestellt werde, einen Tag vor Beginn der ersten Testfahrten in Barcelona.

Um das zu schaffen, mussten allerdings die Zeitpläne überarbeitet werden, da die Tests durch die kurzfristigen Änderungen im Rennkalender früher stattfinden als geplant.

„Unser gesamtes Programm war darauf nicht abgestimmt. Wir wussten also, dass wir ein Problem hatten, das wir lösen mussten“, sagt McLaren-Einsatzleiter Simon Roberts auf der Teamwebsite.

„Bezüglich unserer Design- und Technik-Ressourcen ist die Neuplanung relativ einfach – man hat weniger Zeit, seine Arbeit zu erledigen, also arbeiten alle etwas härter.“

„Der Zeitplan beim Bau des Autos ist aber kritisch. Es muss alle FIA-Sicherheitstests bestehen und für den ersten Test, der auch vorverlegt wurde, fertig sein. In so einer Situation kann man nicht einfach umplanen, man muss etwas anders machen.“

Die einzige Lösung sei gewesen, dass in der Produktionsabteilung auch über Weihnachten gearbeitet wurde.

„Einfach gesagt haben wir etwa acht Schichten über einen Zeitraum von fünf Tagen wieder ins Programm aufgenommen – eine fantastische Leistung“, sagte er.

„Alles in allem waren etwa 110 Leute beteiligt und wir haben unsere Weihnachtsarbeiter entsprechend entlohnt.“

„Die Reaktionen waren wirklich gut und die Leute schienen auch Spaß zu haben. Es war etwas seltsam, nicht frei zu haben, aber die Stimmung war gut. Alle wussten, wieso sie es taten und so wurde klar Schiff gemacht.“

„Am besten war, dass wir im neuen Jahr wieder im Zeitplan lagen – und man hatte das Gefühl, dass das Programm schon immer so war. Das war eine unglaubliche Leistung.“

Sauber gab gestern bekannt, dass der neue C35 erst zu den zweiten Wintertestfahrten im März fertig sein werde. In Hinwil hatte man sich trotz der Änderungen im Kalender an den ursprünglichen Zeitplan gehalten.

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