Williams bestätigt: Gespräche mit Investoren schreiten voran

Williams-Teamchefin Claire Williams klärt über den Stand der Dinge auf: Wie es um die Zukunft des Teams und einen potenziellen Verkauf des Rennstalls steht

Williams bestätigt: Gespräche mit Investoren schreiten voran

Das Williams-Team befindet sich in Gesprächen mit potenziellen Investoren und Käufern, die "qualitativ hochwertig" seien. Das berichtet Claire Williams am Rande des Grand Prix der Steiermark Formel 1 2020 live im Ticker!. Seit Mai ist bekannt, dass das Team auf der Suche nach frischem Investment ist und auch ein Komplettverkauf des Traditionsrennstalls ist nicht ausgeschlossen.

Bereits vor wenigen Wochen hat Sportchef Ross Brawn anklingen lassen, dass "ernsthafte Interessenten" mit Williams in Kontakt stehen würden. Er klang zuversichtlich, dass das Team bald einen Deal abschließen könnte. Die Mannschaft selbst hat nun bestätigt, dass der Prozess aktuell noch andauert.

"Wir sind sehr glücklich, wie der Prozess bislang verlaufen ist", erklärt die stellvertretende Teamchefin auf Nachfrage. "Wir haben Kontakt zu einer Reihe von sehr interessanten potenziellen Investoren, mit denen wir derzeit im Gespräch sind. Sie sind qualitativ hochwertig, worüber wir sehr erfreut sind."

Unter anderem ist auch der Vater von Nicholas Latifi, Milliardär Michael Latifi, als Interessent im Gespräch. Er könnte einen Anteil am Team erwerben und so den Fortbestand der Mannschaft sichern. Schon Anfang des Jahres hat der Kanadier Williams mit einer Finanzspritze ausgeholfen.

"Diesen Prozess durchlaufen wir im Moment weiter." Schon bei der Ankündigung ist die Britin von einer Dauer von drei bis vier Monaten ausgegangen. "Und wir befinden uns im Moment noch immer in diesem Zeitplan." Sie bestätigt außerdem, dass ein vollständiger Verkauf immer noch nicht ausgeschlossen ist.

"Die Parameter haben sich nicht geändert." Da das Team ein börsennotiertes Unternehmen ist, müsse man nach ganz klaren Richtlinien vorgehen, erklärt Williams. "Wir streben entweder eine Investition in das Team, den Verkauf einer Minderheits- oder Mehrheitsbeteiligung oder einen vollständigen Verkauf an."

Alle Optionen liegen weiterhin auf dem Tisch, erklärt sie. "Die Optionen stehen uns zur Verfügung, und es wird die Entscheidung des Vorstands sein, welche die beste Option ist, die auf den Tisch gelegt wird."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Andreas Seidl: Mehr als P5 ist für McLaren nicht drin
Vorheriger Artikel

Andreas Seidl: Mehr als P5 ist für McLaren nicht drin

Nächster Artikel

Renault: Alonso-Rückkehr kein Zeichen für "Desinteresse" an jungen Fahrern

Renault: Alonso-Rückkehr kein Zeichen für "Desinteresse" an jungen Fahrern
Kommentare laden