Williams-Technikchef: Regeländerungen sollten auf 2018 verschoben werden

Pat Symonds findet, dass die für 2017 geplanten Änderungen im Formel-1-Reglement zu früh kommen. Der William-Technikchef schlägt vor, sie um ein Jahr auf 2018 zu verschieben.

Symonds ist einer der Hauptarchitekten des neuen Regelpakets. Der Brite beschäftigt sich mit dem Thema, seit die Strategiegruppe sich darum bemüht, dass die Autos wieder schneller und spektakulärer werden.

Die Regeln für 2017 sollen eigentlich bis zum 1. März 2016 ausgearbeitet sein, es könnte aber durchaus sein, dass man bei den Treffen der Strategiegruppe und der Kommission nächste Woche zu dem Schluss kommt, dass man noch mehr Zeit braucht.

„Zwei wichtige Meetings, bei denen die technischen Regeln besprochen werden, müssen noch stattfinden“, sagte Symonds bei der Autosport International Show am Samstag.

„Eines wird es Ende diesen Monats geben und eines im Februar, bevor die Regeln für 2017 im März festgelegt werden. Wir gehen teilweise schon ins Detail, anstatt uns mit den Grundlagen zu beschäftigen.“

„Sind sie richtig, oder sind sie falsch? Ich glaube nicht, dass es das ist, worüber die Strategiegruppe momentan redet. Die Strategie Gruppe hat ein Mandat, wie die Autos 2017 aussehen sollten und daran arbeiten wir.“

„Ich glaube, die Strategie Gruppe macht einfach weiter und sie beschäftigt sich mehr mit den sportlichen Aspekten als mit den technischen.

Unter Druck

Symonds würde sich wünschen, dass die neuen Regeln erst 2018 eingeführt werden, da es noch Gesprächsbedarf gebe, in welche Richtung der Sport gehen sollte und die Zeit knapp werde.

„Werden wir ein gutes Auto bauen? Ich weiß es nicht. Ich denke, wir haben noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns. Ich fühle mich ein bisschen gestresst und unter Druck“ gab Symonds zu.

„Ich denke, dass wir alles etwas übereilen, ohne die Grundlagen zu schaffen, von denen aus wir arbeiten wollen.“

„Ich wäre sehr viel glücklicher, wenn wir die Änderungen 2018 statt 2017 einführen und das Jahr damit verbringen würden herauszufinden, was wirklich nötig ist. Aber wahrscheinlich stehe ich damit ziemlich alleine da.“

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