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Windkanalstreit: Zusammenarbeit von Teams künftig verboten

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Windkanalstreit: Zusammenarbeit von Teams künftig verboten
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Nach der Kontroverse um die Zusammenarbeit zwischen Ferrari und dem neuen Team Haas hat die FIA ein Urteil gefällt. Ferrari wird nicht bestraft, künftig ist eine so enge Zusammenarbeit aber nicht mehr erlaubt.

Haas F1 Team, Hauptquartier
Esteban Gutiérrez und Gene Haas bei der Fahrervorstellung des Haas F1 Teams
Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari
Kimi Räikkönen, Ferrari SF15-T
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W06
Sebastian Vettel, Ferrari SF15-T

Mercedes hatte in Abu Dhabi eine Anfrage bei den FIA-Kommissaren gestellt, wie weit die Teams im Windkanal und bei der CFD-Arbeit zusammenarbeiten dürfen.

In einem achtseitigen Dokument wurde nun klargestellt, dass eine so enge Zusammenarbeit wie zwischen Ferrari und Haas künftig verboten sein wird.

Weder Ferrari noch Haas hätten in der Vergangenheit jedoch etwas falsch gemacht und hätten genau nach den Regeln gehandelt, die bisher in Kraft waren, betonten die Stewards.

In den neuen Regeln wird aber festgeschrieben, dass diese künftig enger gefasst sind.

Die wichtigsten Punkte

Jedes Team muss alle Teile selbst entwickeln und es dürfen auch keine gemeinsamen Tests, weder im Windkanal noch durch virtuelle CFD-Berechnungen, mehr stattfinden.

Mitarbeiter, die in aerodynamische Entwicklungen eingebunden sind, dürfen nur noch für ihr Team tätig sein und nicht mehr an den Partner ausgeliehen werden und dann zu ihrem Team zurückkehren.

Außerdem dürfen sie auch keine Erkenntnisse mit dem anderen Team teilen, die sie während ihrer Windkanaltests gewonnen haben. Das gilt auch für Personen, die – nach einer angemessen Freistellungsperiode – ihr Team verlassen und zu einem anderen Team wechseln.

Auf Aerodynamik-Teile, die von Zulieferern erworben werden, wird die erlaubte Windkanalzeit angerechnet.

Teams, die einen Windkanal teilen, müssen dafür sorgen, dass die Geheimhaltung eingehalten wird.

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Teams Ferrari Races , Mercedes
Autor Petra Wiesmayer