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Wintertests 2020: Später und kürzer als bisher?

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Wintertests 2020: Später und kürzer als bisher?
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
03.08.2019, 12:40

Die Formel 1 diskutiert derzeit den Testkalender 2020: Die Testfahrten könnten auf eine Woche verkürzt werden, so will man 22 Grands Prix möglich machen

Das Formel-1-Fahrerlager diskutiert am Rande des Grand Prix von Ungarn über mögliche Änderungen der Wintertests 2020. Zwar haben sich die Teams grundsätzlich darauf verständigt, an den insgesamt acht Testtagen in Barcelona vor Saisonbeginn festzuhalten, nun könnte es dennoch Kürzungen geben. Ausschlaggebend dafür dürfte die Anzahl der Rennen sein, die auf 22 steigen könnte.

Ursprünglich war angedacht, wie schon in dieser Saison zweimal vier Tage in Spanien zu testen. Weitere Testfahrten über jeweils zwei Tage sollen außerdem während der Saison stattfinden, wohl in Bahrain und Silverstone. Dieses Grundgerüst ist im Sportlichen Reglement der FIA festgeschrieben.

Um diesen Plan zu ändern, müssen sich die Teams einigen und einstimmig für eine Änderung stimmen. Das könnte nun nötig werden, wenn Liberty Media den Rennkalender tatsächlich auf 22 Rennen ausweitet. Die Rückkehr nach Zandvoort, die Premiere in Hanoi und der potenzielle Wegfall des Deutschland-Rennens könnten dazu führen. In Spanien soll auch noch kommendes Jahre gefahren werden.

Racing Point: "Weniger Tests vor der Saison würden helfen"

Deshalb hat sich der Rechteinhaber bei den Teams erkundigt, ob sie dazu bereit wären, ein weiteres Rennen auszutragen. Im Gegenzug könnten Testfahrten gekürzt werden. Besonders die Logistik und der Verbrauch der Antriebseinheiten pro Saison (aktuell drei Stück pro Fahrer) sind dabei Schlüsselthemen, die diskutiert werden.

Auch die Ressourcen der Teams sind endlich und werden durch die speziellen Pirelli-Reifentests mit den 18-Zoll-Rädern für 2021 noch weiter strapaziert. In mehreren Meetings mit den Teamchefs, der FIA und den Rechteinhabern wurde bereits über die Planung 2020 diskutiert.

Dabei nehmen die Teams unterschiedliche Standpunkte ein. Dennoch hat eine Quelle 'Motorsport.com' signalisiert, dass sich alle einig sind, dass Änderungen gemacht werden müssen. Eine einstimmige Einigung scheint immer wahrscheinlicher.

"Ich bin ohnehin der Meinung, dass wir vor der Saison zu viel testen", meint etwa Andrew Green. "Mit den ganzen Prüfständen und Simulatoren, die wir haben, sind die Autos ziemlich zuverlässig. Und die Strecken, auf denen wir testen können, sind nicht repräsentativ für die Mehrheit der Strecken in der Saison."

Der Racing-Point-Technikchef meint: "Wenn du wirklich etwas durchmischen möchtest, dann würden weniger Tests vor Saisonbeginn sicher helfen." Er hält es für eine "gute Idee", eine der beiden Testwochen zu streichen. "Wenn du alles im Griff hast, kann dich das Testen manchmal mehr verwirren als du daraus lernst."

Das sei sogar eine Gefahr von zu vielen Tests. "Ich glaube, wir können weniger testen. Die Tests sind keine gute Art, eine harte Saison mit 22 Rennen zu beginnen. Wenn wir die Tests reduzieren, könnten wir auch die Belastung für alle Beteiligten etwas reduzieren."

Zwei mögliche Varianten werden diskutiert

Eine Variante wäre, einen einzigen Wintertest mit fünf Testtagen abzuhalten. Dieser Test könnte in der traditionellen zweiten Barcelona-Testwoche stattfinden. Durch den etwas späteren Start in die Vorbereitung würde sich das gleichzeitig auch auf die Entwicklung der Autos auswirken.

Die Teams hätten mehr Zeit, die Boliden fertigzustellen, außerdem Filmtage und Shakedowns abzuhalten. Nachteil könnte sein, dass die Teams auf Erkenntnisse aus der ersten Testwoche nicht mehr reagieren könnten. Deshalb steht noch eine zweite Variante im Raum: Drei Testtage, zwei Tage Pause und erneut drei Testtage.

Diese Variante hätte den Vorteil, dass die Testfahrten zum gleichen Zeitpunkt enden, wie ursprünglich geplant, jedoch später starten. Das könnte den Teams erneut mehr Zeit für die Fertigstellung der Boliden geben. Auch die beiden Tests während der Saison stehen zur Diskussion.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer