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Nächste Runde im Wortgefecht: So wehrt sich Zak Brown gegen Otmar Szafnauer

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Nächste Runde im Wortgefecht: So wehrt sich Zak Brown gegen Otmar Szafnauer
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Im verbalen Schlagabtausch zwischen McLaren und Racing Point hat Zak Brown die nächste Spitze gesetzt und Teamchef Otmar Szafnauer aufs Korn genommen

Racing Point will den Mercedes W10 aus der Formel-1-Saison 2019 nur anhand von Fotos nachgebaut haben. McLaren-Boss Zak Brown hält das für "Bullshit". Und Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer wirft Brown vor, er habe keine Ahnung und verstehe nur etwas von historischem Rennsport. Darauf wiederum hat Brown nun reagiert.

"Ja, ich mag historischen Rennsport", meint Brown. "Und ich würde Otmar gerne dazu einladen. Er hat schließlich ein historisches Auto, das er aktuell einsetzt." Womit die Brücke zum Mercedes-Nachbau RP20 geschlagen wäre.

Szafnauer habe da einen Punkt, sagt Brown. "Er liegt in vielem richtig: "Ich bin kein Ingenieur. Ich kenne auch das Regelbuch nicht in- und auswendig." Letzteres sei als Geschäftsführer eines Großunternehmens aber auch nicht seine Aufgabe. "Das Team muss die Regeln kennen", erklärt Brown.

Wie Brown Szafnauer abkanzelt

Und sein Team als solches habe sich - im Gegensatz zu Racing Point - unter seiner Ägide bisher nichts zuschulden kommen lassen. "In meiner Zeit hier an der Spitze von McLaren habe ich nie auch nur eine Strafe über einen Dollar gekriegt, von 400.000 Dollar ganz zu schweigen."

Letzteres ist natürlich ein Verweis auf Racing Point, das in der "Copygate"-Affäre um den Mercedes-Nachbau bekanntlich zu einer Geldstrafe samt Punktabzug und Verwarnungen verurteilt wurde.

Und Brown legt noch einmal nach, weil Szafnauer in einer früheren Äußerung gar nicht das richtige Strafmaß genannt hatte: "Mir hat man noch nie Punkte abgezogen. Und Otmar dachte, es seien [in seinem Fall] nur 7,5 Punkte [Abzug], bis ihn Sky darauf hingewiesen hat, dass es aber 15 Punkte sind."

Wie Szafnauer diese Kommentare aufgefasst hat? Das ist bisher nicht bekannt. Brown aber findet: Wortduelle wie diese "machen ein Wochenende doch erst unterhaltsam". Fortsetzung nicht ausgeschlossen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen