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Zu Formel-1-Tests geschlichen: Christian Horners bester Silverstone-Tag

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Zu Formel-1-Tests geschlichen: Christian Horners bester Silverstone-Tag
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12.07.2019, 21:12

Christan Horner erinnert sich an seinen schönsten Tag in Silverstone: Als er sich zu einem Formel-1-Test schlich, traf er Ayrton Senna und Nigel Mansell

Dass Silverstone auch 2020 und darüber hinaus Teil des Formel-1-Kalenders bleibt, freut Red-Bull-Teamchef Christian Horner sehr, denn er verbindet die Strecke mit einem seiner besten Tage im Motorsport. Bekanntlich war der Brite früher selbst ein passabler Rennfahrer, auch wenn er es nicht bis ganz an die Spitze schaffte.

In Silverstone konnte er in kleineren Klassen einige Male gewinnen, doch die schönste Erinnerung ist für ihn eine andere: 1992 schlich er sich zu einem Test von Reifenhersteller Goodyear, der immer einen Monat vor dem Grand Prix stattfand. "Als ambitionierter Kartfahrer fand ich ein Loch im Zaun in Copse", erzählt er.

"Man geht durch den Tunnel, und dort ist ein Loch im Zaun. Ich bin durchgekrabbelt und kam irgendwie in die Boxengasse. Dort habe ich dann versucht so auszusehen, als ob ich dort sein sollte", erinnert sich Horner. Und plötzlich stand ein gewisser Ayrton Senna vor ihm. "Für mich war das ein großer Moment, er war einer meiner Helden", sagt Horner.

Senna selbst sei nach einem Jetski-Unfall gar nicht viel gefahren, doch er bemerkte das Kartlogo auf der Jacke von Horner und fing an, ihn danach zu fragen. "Ich dachte nur: Der Tag kann nicht besser werden", lacht der heutige Teamchef.

Christian Horner

Christian Horner schaffte es als Rennfahrer bis in die Formel 3000

Foto: Motorsport Images

Doch er schlich sich noch durch eine Garage, um in die Boxengasse zu kommen und sah dort Nigel Mansell, der den Williams testete - und Horner konnte hören, über was er mit dem Team sprach. "Sie haben ihn gefragt, was ihn davon abhält, schneller durch Becketts zu fahren", erzählt Horner.

"Ich erinnere mich, dass er gesagt hat: 'Ich habe Probleme, meine Augen und meine Augenhöhlen in Einklang zu bekommen, weil wir so schnell dort sind'", so der Brite weiter. "Für mich war das eine große Erinnerung, die den Tag abgerundet hat. Senna treffen, dann Mansell und dann in meinem glänzenden Volkswagen Käfer heimfahren."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Norman Fischer