Mick Schumacher bei Tests in Mugello auf Anhieb schnell

Michael Schumachers Sohn Mick hat seinen zweitägigen Formel-4-Test für das italienische Prema-Team abgeschlossen. Im Team ist man zufrieden mit dem Youngster.

Am Dienstag und Mittwoch drehte Mick Schumacher auf dem Autodromo di Mugello seine ersten Runden für Prema. Am ersten Tag umrundete er die 5,245 Kilometer lange Piste 67 Mal, am Mittwoch 83 Mal, was beinahe der Distanz eines Formel-1-Grand-Prix entspricht.

Und nicht nur auf der Fleißkarte gab es ein Sternchen für den 16-Jährigen, auch die Stoppuhr sprach für ihn. Gestern Vormittag markierte er auf der Strecke, die er bisher noch nicht kannte, die drittschnellste Zeit. Am Nachmittag war er mit einer schnellsten Runde von 1:46,498 Zweitschnellster, nur 126 Tausendstel hinter der Tagesbestzeit.

Dafür gab es Lob vom Team. „Wir sind sehr glücklich, dass wir Mick diesen Test ermöglicht haben, aber es ist noch zu früh, um über die Zukunft zu sprechen“, sagte Teammanagerin Grazia Troncon gegenüber der Gazzetta dello Sport. Man hätte Mick aber auf alle Fälle gerne im Team.

„Das wäre sehr schön, aber auch eine große Verantwortung“, sagte sie weiter. „Es ist unbestreitbar, dass ein Nachname wie seiner verpflichtet. Wir sind es aber gewöhnt, mit Kindern berühmter Väter zu arbeiten. Immerhin hatten wir auch Jacques Villeneuve im Team, als er sich seine Sporen verdiente.“

Als Zaungast war, wie schon vor zwei Wochen in Monza, auch dieses Mal Ferrari-Mann Luca Baldisserri in der Toskana, Michael Schumachers ehemaliger Renningenieur, der seit Jahren die „Ferrari Driver Academy“ leitet.

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