Abendessen in Paris: Wie die Formel E geboren wurde

Der Geburtsort der Formel E war ein Restaurant in Paris - FIA-Präsident Jean Todt blickt auf die Entstehung der Elektroserie zurück

Abendessen in Paris: Wie die Formel E geboren wurde

Die Formel E befindet sich derzeit in ihrer siebten Saison, erstmals wird sie in diesem Jahr als offizielle Weltmeisterschaft des Automobil-Weltverbandes FIA ausgetragen. Ein steiler Aufstieg einer Serie, die ihre Geburtsstunde bei einem Abendessen in Paris erlebte. Das erklärt FIA-Präsident Jean Todt im Porsche-Podcast 'Inside E'.

Damals, im März 2011, trafen sich Todt, der spanische Geschäftsmann Alejandro Agag und der frühere EU-Kommissar für Transport, Antonio Tajani, in einem Restaurant in der französischen Hauptstadt.

"Wir sprachen über die Entwicklung des Verkehrs, über den Klimawandel und Luftverschmutzung. Und während des Abendessens sagte ich, wir sollten eine Rennserie mit elektrischen Autos in Städten organisieren", blickt Todt zurück.

Die Idee stieß in der Runde sofort auf Begeisterung. "Alejandro sagte direkt, dass er der Promoter sein will", erklärt Todt. Agag selbst blickte bereits damals auf Erfahrungen im Motorsport zurück. Sein Team Barwa gewann 2008 den Teamtitel in der GP2-Serie, zudem war er federführend bei der Expansion der Formel 1 in seinem Heimatland Spanien tätig.

"Wir haben eine Ausschreibung gemacht und das beste Angebot kam von Alejandro und seinem Team. So hat es begonnen", erläutert Todt. Seither ist Agag der Chef der Formel E. Inzwischen hat sich die Elektroserie etabliert, im kommenden Jahr wird die dritte Fahrzeuggeneration eingeführt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Neues Puzzlestück: Nissan bekennt sich zur Gen3-Ära der Formel E
Vorheriger Artikel

Neues Puzzlestück: Nissan bekennt sich zur Gen3-Ära der Formel E

Nächster Artikel

Di Grassi nach Buemi-Crash: "Das war ein unglaublich dummes Manöver"

Di Grassi nach Buemi-Crash: "Das war ein unglaublich dummes Manöver"
Kommentare laden