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Formel E 2019/20: Nissan reagiert auf Doppelmotor-Verbot

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Formel E 2019/20: Nissan reagiert auf Doppelmotor-Verbot
Autor:
Co-Autor: Alex Kalinauckas
25.06.2019, 11:41

Nissan muss in der kommenden Formel-E-Saison einen neuen Antriebsstrang nutzen - Der Doppelmotor wurde von der FIA verbannt

Der Doppelmotor von Nissan wird in der Formel-E-Saison 2019/20 nicht mehr zum Einsatz kommen. Der Automobil-Weltverband (FIA) hat ein Verbot des Motors in der kommenden Meisterschaft beschlossen. Nissan hat erstmals öffentlich erklärt, einen Doppelmotor zu nutzen.

Ende August 2019 müssen die Hersteller alle Details über ihre Antriebsstränge einreichen, um homologiert zu werden. Für die Marke ist das laut Nissan-Formel-E-Chef Jean-Paul Driot eine sehr kurze Zeitspanne, da ein neuer Einzelmotor entwickelt werden muss.

"Haben innovativen Motor gebaut"

"Wir haben einen innovativen Motor gebaut und es war nicht einfach, diesen so zu entwickeln", so Driot. "Wir hatten unsere Probleme, ihn zum Laufen zu bekommen und die Haltbarkeit sicherzustellen. Jetzt haben wir ein gutes Niveau in Sachen Leistung und Haltbarkeit erreicht."

Jedoch ist mit dieser Lösung schon bald Schluss. "Wir müssen wieder einen einzelnen Motor einsetzen", so Driot. "Wir hoffen, zeigen zu können, dass wir eine gute Lösung gefunden haben, indem wir noch ein paar Rennen und die Meisterschaft gewinnen."

 

Nissan hat laut des Formel-E-Strippenziehers immer mit der FIA zusammengearbeitet, auch als der Doppelmotor entwickelt wurde. Dieser Antrieb wurde letztendlich seitens des Verbandes zugelassen. "Einige denken wohl, dass wir etwas zu stark sind. Deshalb gab es da Lobbyismus. Wir werden uns aber daran halten, was die FIA uns vorgibt."

Nissan will wieder an einer "innovativen" Lösung arbeiten, die regelkonform ist. Für den Hersteller ist es laut Driot eine "neue Herausforderung", die jetzt in kürzester Zeit gemeistert werden muss. Von null startet die Marke aber nicht: Nissan hat bereits während der aktuellen Saison an einer Einzelmotor-Lösung gearbeitet.

Nissan-Motorsportchef Michael Carcamo sagt gegenüber 'Motorsport.com': "Wie jedes Team gibt es mehrere Entwicklungsebenen. Wir haben immer Mitarbeiter, die sich die Einzelmotoren anschauen, weil es die Konkurrenz so macht." Das Gelernte will Nissan für die Formel-E-Saison 2019/20 anwenden.

Auf die Frage, ob ein Einzelmotor aus dem Hause Nissan bereits auf der Strecke getestet worden sei, antwortet Carcamo: "Nicht in der Form, wie wir ihn in der Meisterschaft nutzen werden." Es bleibt also abzuwarten, ob die Stärke von Nissan in der Formel E wegen des Verbots leiden wird.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel E
Autor André Wiegold