Formel-E-Chef Agag: Baku würde "perfekt passen"

Der Chef und Gründer der Formel E, Alejandro Agag, findet, dass Baku ein idealer Austragungsort für einen künftigen ePrix wäre.

Im vergangenen Jahr fand in Baku zum 1. Mal ein Formel-1-Rennen statt. Die Strecke führte 6 Kilometer durch die historische Hauptstadt von Aserbaidschan, das Layout stammte von Hermann Tilke.

Während es in der Formel 1 geteilte Meinungen über das Rennen gibt – insbesondere von den neuen Besitzern Liberty Media kam harsche Kritik – gefällt Formel-E-Chef Alejandro Agag die Idee, ein Rennen in der Stadt abzuhalten.

"Die Formel E würde sehr gerne in Baku fahren. Das Rennen findet auf einem Stadtkurs im Herzen der Stadt statt, was für unsere Serie perfekt ist", sagte Agag gegenüber Motorsport.com.

"Es ist eine wunderschöne Stadt in einem entstehenden Markt für den Motorsport und das 1. Rennen im vergangenen Jahr in Aserbaidschan schien ein großartiges Spektakel zu sein. Ich habe das Rennen im Fernsehen verfolgt und alle, die dort waren, sagten, dass es perfekt organisiert war."

"Die Fangemeinde wächst weiter. Wir haben wir 5 Mal mehr Tickets verkauft als letztes Jahr. Es ist wichtig für den Motorsport, neue Territorien zu erschließen und neue Fans anzuziehen."

Agag und sein Team arbeiten momentan an einem provisorischen Kalender für Saison 4 der Formel E und fassen dabei auch potentielle neue Austragungsorte ins Auge wie Astana, die Hauptstadt von Kasachstan.

Astana war bereits für dieses Jahr als Ersatz für Brüssel im Gespräch, bevor man sich für eine Doppelveranstaltung in Berlin entschieden hat.

"Die Formel E ist eine elektrische Rennserie, die auf Stadtkursen fährt und elektrisierenden Motorsport zu den Fans in einige der führenden Städte der Welt bringt", erklärte Agag. "Wir wollen elektrisch angetriebene Autos in ihrem natürlichen, städtischen Umfeld in zeigen und den Rennsport zu den Menschen bringen, auf Kursen wie in Baku."

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