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Formel-E-Finale in New York: Frijns erleichtert, Massa frustriert

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Formel-E-Finale in New York: Frijns erleichtert, Massa frustriert
Autor:
Co-Autor: Tom Errington
16.07.2019, 14:01

Robin Frijns fiel mit dem Sieg beim letzten Rennen der Formel E 2018/19 eine Last von den Schultern - Felipe Massa hingegen rätselt über "schreckliches" Wochenende

Für Robin Frijns (Virgin) und Felipe Massa (Venturi) ist die Formel-E-Saison 2018/19 am vergangenen Sonntag in New York auf extrem unterschiedliche Art und Weise zu Ende gegangen.

Frijns fuhr beim Finalrennen erstmals seit seinem Sieg vom 27. April in Paris wieder in die Punkteränge. Mehr noch: Er holte in souveräner Manier seinen zweiten Saisonsieg und hat sich damit in der abschließenden Gesamtwertung noch den vierten Tabellenplatz gesichert.

Frijns: Siegesfahrt mit vier Rennen Frust im Hinterkopf

Zwischen seinen beiden Siegen in Paris und New York hatte Frijns eine frustrierende Phase durchgemacht: Ausfall nach Kollision mit Alexander Sims in Monte Carlo, daraus resultierende Grid-Strafe und nur P13 in Berlin, Kollision mit Jerome D'Ambrosio in Bern und schließlich technisch bedingter Ausfall im Samstagsrennen in New York.

Im Sonntagsrennen dann kämpfte sich Frijns nach schlechtem Start mit beherzter Fahrt zum Sieg. Erst überholte er Sebastien Buemi (Nissan e.dams) und wenige Runden später nahm er BMW-Pilot Sims, mit dem er in Monte Carlo kollidiert war, mit einem engen Manöver die Führung ab.

Robin Frijns

Robin Frijns hat die Saison mit zweitem Sieg auf einem Hoch beendet

Foto: LAT

Seine frustrierende Phase von vier Rennen in Folge hatte Frijns auf dem Weg zum zweiten Saisonsieg aber stets im Hinterkopf. "Das war absolut so", entgegnet der Niederländer auf entsprechende Nachfrage von 'Motorsport.com'.

"Ich fragte immer wieder beim Team nach, ob alles in Ordnung ist. Ich wollte einfach sichergehen, dass diesmal alles nach Plan läuft", so Frijns und weiter: "Den Sieg wollte ich nach all den Problemen, die wir hatten, unbedingt. Diese wollte ich vergessen machen, sodass wir die neue Saison auf einem Hoch beginnen können."

Massa: "Wäre sechsmal beinahe gecrasht"

Im Gegenzug dazu erlebte Massa kein versöhnliches Ende seiner ersten Formel-E-Saison. In dieser schaffte es der Brasilianer einmal auf das Podest (P3 in Monte Carlo), tat sich über weite Strecken der Saison aber schwer. Am New-York-Wochenende kam Massa in beiden Läufen nur auf P16 ins Ziel und schrieb damit zum Abschluss zwei Nullnummern. Die Gesamtwertung hat der Rookie auf dem 15. Tabellenplatz abgeschlossen.

"Es war ein sehr schwieriges Wochenende", so Massa in New York im Gespräch mit 'Motorsport.com', denn: "Am Samstag unterlief mir im Qualifying ein Fehler und ich musste von hinten starten. Mein Tempo im Rennen war aber gut, bis es in der letzten Runde drunter und drüber ging."

Ohne den damit angesprochenen Zwischenfall mit den Techeetah-Teamkollegen Jean-Eric Vergne und Andre Lotterer sowie HWA-Pilot Stoffel Vandoorne wäre Massa "vom 20. Startplatz Achter geworden", wie er bemerkt.

Felipe Massa

Felipe Massa hat die Saison mit zweimal P16 auf einem Tief beendet

Foto: LAT

"Am Sonntag habe ich das Auto dann überhaupt nicht verstanden", so Massa weiter. "Ständig blockierten die Räder und ich wäre sechsmal beinahe gecrasht. Es war schrecklich. Was der Grund für die Probleme war, weiß ich noch nicht. Jedenfalls ließen es die Bremsen nicht zu, dass ich das Auto so fahren konnte wie ich wollte."

Für Venturi ist damit eine weitestgehend frustrierende Saison frustrierend zu Ende gegangen. Massas Teamkollege Edoardo Mortara, der mit Sieg in Hongkong für das Highlight gesorgt hatte, schrieb bei den letzten acht Saisonrennen nicht weniger als sechs Ausfälle. Nach seinem Hongkong-Sieg im März kam der Italiener nicht mehr in die Punkteränge.

Im Gegensatz dazu hat es das Virgin-Team, für das neben Frijns der Brite Sam Bird ins Lenkrad greift, auf drei Saisonsiege und den dritten Platz in der Teamwertung gebracht.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Mario Fritzsche