Formel E in Mexiko: Buemi mit Auftaktbestzeit nach Reisestress

Sebastien Buemi holt sich zum Auftakt des Formel-E-Wochenendes in Mexico City die 1. Bestzeit, nachdem er selbst, Jose Maria Lopez und Stephane Sarrazin die rechtzeitige Anreise geschafft haben.

Formel E in Mexiko: Buemi mit Auftaktbestzeit nach Reisestress
Sébastien Buemi, Renault e.Dams
Sébastien Buemi, Renault e.Dams
Loic Duval, Dragon Racing
Jérôme d'Ambrosio, Dragon Racing
Jean-Eric Vergne, Techeetah
Robin Frijns, Amlin Andretti Formula E Team
Esteban Gutiérrez, Techeetah

In Form des ePrix von Mexico City geht in wenigen Stunden das 4. Rennen der Saison 2016/2017 der Formel E über die Bühne. Nach bislang 3 Saisonsiegen ist Sebastien Buemi (Renault e.dams) der Fahrer, den es zu schlagen gilt.

Aufgrund seiner Verpflichtungen als Toyota-Werksfahrer in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) kam Buemi aber erst rund eine Stunde vor dem Trainingsbeginn der Formel E in Mexico City an. Der Schweizer kam direkt aus Monza, wo noch bis morgen der offizielle WEC-Vorsaisontest, der sogenannte Prolog, läuft.

"Es ist kein Geheimnis, dass die Vorbereitung diesmal nicht so gut war wie normalerweise, aber ich hatte keine andere Option. Ich bin froh, hier zu sein", sagte Buemi unmittelbar vor dem 1. Freien Training, in dem er sich den langen Transatlantikflug nicht anmerken ließ und auch ohne Shakedown auf Anhieb die Bestzeit fuhr.

Bildergalerie Formel E in Mexico City

Buemi umrundete die an 2 Stellen umgebaute Formel-E-Variante des Autodromo Hermanos Rodriguez in 1:02,222 Minuten und war damit eine halbe Sekunde schneller als Loic Duval (Dragon). Die Positionen 3 bis 5 wurden von Jerome d'Ambrosio (Dragon), Jean-Eric Vergne (Techeetah) und Robin Frijns (Andretti) belegt.

Ergebnis: 1. Freies Training in Mexico City

Sein Debüt in der Formel E gibt an diesem Wochenende der ehemalige Formel-1-Pilot Esteban Gutierrez. Er fährt ab sofort anstelle von Qing Hua Ma für Techeetah und reihte sich in seiner 1. Session mit 2 Sekunden Rückstand auf Spitzenreiter Buemi auf Position 19 ein.

Auch Alex Lynn und Tom Dillmann hatten sich Hoffnungen auf ihr Renndebüt in der Elektrorennserie gemacht. Sie sind als Ersatzfahrer bei DS Virgin beziehungsweise Venturi vor Ort und wären zum Einsatz gekommen, hätten es Jose Maria Lopez (13.) und Stephane Sarrazin (7.) nicht rechtzeitig an die Strecke geschafft. Doch genau wie Tabellenführer Buemi kamen auch Lopez und Sarrazin pünktlich aus Monza zurück und absolvieren gemäß aktueller Planung den kompletten Formel-E-Fahrbetrieb an diesem Samstag.

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