Formel-E-Renner bekommen neue Nasen

In der dritten Saison der Formel E bekommen die Autos einen etwas veränderten Look. Die Frontflügel der Boliden ähneln künftig nicht mehr jenen anderer Formel-Serien, sondern vielmehr den geplanten Roborace-Autos.

Die Frontflügel der Autos bestehen künftig aus zwei separaten Platten, dem bereits existierenden unteren Teil und einem neuen, der oberhalb angebracht und beidseitig der Nase befestigt wird.

Weiterhin fällt die bisherige Radverkleidung an der Front weg, stattdessen ist der sogenannte „Bi-Plane“-Flügel höher und schließt von vorne gesehen mit der Oberkante des Rades ab.

Durch die neuen Nasen sollen die Formel-E-Autos an der Front stabiler sein und es soll keine herumfliegenden Windabweiser mehr geben, die in der Vergangenheit durch die Gegend flogen und den einen oder anderen Fahrer schon das Rennen gekostet haben, weil er an die Box gewunken wurde.

 

Zur aerodynamischen Effizienz trägt der obere Flügelteil aber offenbar kaum bei, er soll die Autos wohl nur optisch interessanter machen und die Formel E von anderen Formel-Serien unterscheiden.

Die Idee des Flügel-Designs erinnert sehr stark an die neue Roborace-Serie, die ab 2017 im Rahmenprogramm der Formel E fahren soll, oder auch an die Designideen von Pininfarina und Mahindra für Saison fünf der Serie.

Bildergalerie: Designideen von Pininfarina

Bei den Testfahrten im August werden die neuen Nasen an allen Autos zum ersten Mal offiziell zum Einsatz kommen.

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