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DS-Penske und Jaguar wollen beim Porsche-Heimspiel angreifen

Die Top 5 der aktuellen Formel-E-Teamwertung werden von drei Herstellern gestellt - In Berlin-Tempelhof warten trotz bekannter Strecke jede Menge Unbekannte

Jean-Eric Vergne, DS Penske

Foto: : DPPI

Nach zuletzt drei komplett neuen Strecken befährt die Formel E an diesem Wochenende mal wieder eine Strecke, die den Teams und Fahrern der Elektrorennserie wohlvertraut ist: den Flugplatzkurs in Berlin-Tempelhof. Porsche, Tabellenführer in der Formel-E-Teamwertung, will vor heimischem Publikum glänzen. Allen voran Jaguar und DS-Penske aber haben andere Pläne.

Die ersten fünf Positionen in der aktuellen Formel-E-Teamwertung werden von nur drei Herstellern belegt. Porsche führt die Tabelle mit seinem Werksteam an und hat das Kundenteam Andretti auf dem fünften Tabellenplatz. Jaguar rangiert mit seinem Werksteam auf dem dritten Platz, direkt hinter dem eigenen Kundenteam Envision. Auf Tabellenrang vier, nur einen Punkt hinter Jaguar, liegt das DS-Penske.

DS-Penske aber hat bei den drei zurückliegenden Rennen die meisten Punkte geholt, nämlich 75. Diese Ausbeute wurde auf Strecken eingefahren, die für alle neu waren: Hyderabad in Indien, Kapstadt in Südafrika und Sao Paulo in Brasilien. Das französisch-amerikanische Team hat die Früchte seiner Arbeit geerntet und sich seine Erfahrung, auf ungewohntem Terrain zu punkten, zu Nutze gemacht.

In Berlin finden nun alle Teams eine ihnen bestens bekannte Strecke vor: den historischen Flughafen Tempelhof. Dieser untypische, sehr günstig und zentral gelegene Austragungsort hat seit der Premierensaison der Formel (2014/15) alle deutschen Rennen beherbergt - mit Ausnahme der Saison 2015/16, als im Bezirk Mitte, am Alexanderplatz, gefahren wurde.

Das Berlin-Wochenende ist ein Double-Header. Es gibt also an diesem Wochenende wieder zwei Rennen. Im Coronajahr 2020 war der Flugplatzkurs Schauplatz von sogar sechs aufeinanderfolgenden Rennen. Die Streckenlayouts waren unterschiedlich, denn es wurde mal in die eine, mal in die andere Richtung gefahren. Für die beiden Rennen in diesem Jahr hat man sich auf eine Rennrichtung (gegen den Uhrzeigersinn) festgelegt.

Da aber die Gen3-Autos zum ersten Mal auf dieser Strecke fahren werden, und auch die neuen Hankook-Reifen, die von den Fahrern als ganz anders empfunden werden als die Michelin-Reifen der vergangenen Saisons, bieten sich den Fahrern trotzdem jede Menge Unbekannte.

Stoffel Vandoorne, Team Penske

Stoffel Vandoorne, DS-Penske

Photo by: DPPI

DS hat gute Erinnerungen an Berlin

Porsche hat noch nie ein Heimrennen gewonnen, aber im vergangenen Jahr brachte der deutsche Hersteller im ersten Rennen in Berlin beide Autos in die Punkteränge, im zweiten Rennen eines.

Damals war es ein anderer Hersteller aus Deutschland, nämlich Mercedes, der das Geschehen dominierte. Im zweiten Rennen des Berlin-Wochenendes 2022 hatte Mercedes alle vier Autos (zwei des Werksteams und zwei des Kundenteams Venturi) auf den ersten vier Plätzen im Ziel.

Stoffel Vandoorne, der damals für Mercedes fuhr und jetzt für DS-Penske am Start ist, stand bei beiden Rennen als Dritter auf dem Podium. Im Samstagsrennen des vergangenen Jahres konnte einzig der DS-Techeetah von Jean-Eric Vergne auf Platz zwei hinter Venturi-Pilot Edoardo Mortara die deutsche Vorherrschaft brechen.

DS hat gute Erinnerungen an Berlin, denn auf der Tempelhofer Rennstrecke gewann das Unternehmen im Jahr 2020 seinen zweiten Konstrukteurstitel. Antonio Felix da Costa, der damalige Teamkollege von Vergne, errang damals den Fahrertitel im Kampf gegen Vandoorne.

Heute fährt Vandoorne bei DS-Penske zusammen mit Vergne im Team. Da Costa ist bei Porsche der Teamkollege von Pascal Wehrlein. Und Sam Bird, einer der Routiniers im Formel-E-Feld, fährt bei Jaguar an der Seite von Mitch Evans. Bird träumt davon, am Steuer seines Jaguars Champion zu werden.

In diesem Jahr findet der E-Prix von Berlin fast einen Monat früher statt, bei möglicherweise anderem Wetter und niedrigeren Temperaturen als bei drei zurückliegenden Ausgaben des E-Prix auf deutschem Boden der Fall war. Wer wird aus dem Dreikampf zwischen Porsche, Jaguar und DS als Sieger hervorgehen?

Werden diese drei Hersteller von den eigenen Kundenteams Envision oder Andretti herausgefordert, oder von einem anderen Team, das bisher unter dem Radar geblieben ist? Und wie sieht es mit Maserati aus, dem Hersteller, der bislang nicht die erhoffte Saison erlebt und in Berlin vielleicht alles in die Waagschale werfen kann?

Die Antwort wird am Sonntagnachmittag gegeben, am Ende der beiden E-Prix von Berlin, die gleichzeitig den Übergang zur zweiten Hälfte der Formel-E-Saison 2023 markieren.

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