Mortara nimmt Lynn-Unfall auf seine Kappe: "Eher meine Schuld als seine"

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Mortara nimmt Lynn-Unfall auf seine Kappe: "Eher meine Schuld als seine"
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29.04.2019, 07:47

Edoardo Mortara sieht seine Schuld bei der Kollision mit Alex Lynn ein und hadert über eine verpasste Chance: Platz fünf oder sechs wäre drin gewesen

Edoardo Mortara und Alex Lynn gehörten im Regenchaos von Paris zu den Piloten, die die Zielflagge nicht sehen konnten. Ein Unfall in Kurve 13 riss beide aus dem Rennen. Mortara wollte Lynn überholen, doch dieser warf die Tür zu und es kam zur Kollision. "Ich glaube, er hat mich nicht gesehen, und leider gab es Kontakt", sagt der Venturi-Pilot zu 'Motorsport-Total.com'.

"Leider habe ich dadurch die Mauer getroffen, was mich dann in die andere Begrenzung geschickt hat." Dabei schob sich Mortaras Bolide sogar leicht unter das Heck des Jaguars, sodass eine Safety-Car-Phase nötig wurde. Nach dem Rennen nimmt Mortara den Vorfall auf seine Kappe: "Ich glaube, es ist eher meine Schuld als seine. Ich war etwas zu optimistisch, das weiß ich. Er hätte mir etwas mehr Platz lassen können, aber es war eher meine Schuld." 

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Vor dem Vorfall hatte sich Mortara bereits im Zweikampf mit Maximilian Günther vertan und durch blockierende Vorderräder einen Ausritt provoziert. Das spülte ihn von Rang sechs nach hinten, sodass er überhaupt erst hinter Lynn gelangen konnte.

"Es war einfach extrem schwierig", sagt er über die Bedingungen. "In den ersten Runden gab es trockene Bedingungen, was okay war. Dann fing es an, stark zu regnen, und es war super schwierig, das Auto zu fahren. Du musst dich aber schnell darauf einstellen, denn du hast keine Wahl. Aber das ist für alle gleich."

Mortara ärgert sich über eine verpasste Chance: "Ohne meinen Fehler wäre sicherlich der fünfte oder sechste Platz möglich gewesen", hadert er.

Auch für Lynn ging der Paris-ePrix durch den Unfall unerfreulich zu Ende. "Vielleicht hat er einfach nur einen Fehler gemacht und ist in mich reingefahren", sagt der Brite. "Ich denke, mein Auto war zu der Zeit bereits auf dem Randstein, und er hat mich in die Wand geschoben." Böses Blut gibt es zwischen beiden nicht: "Es ist schade, aber so etwas passiert manchmal", sagt Mortara.

Der Italiener wurde von der Rennleitung mit einer Strafversetzung um drei Startplätze in Monaco belegt.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel E
Autor Norman Fischer