Neue Formel-E-Batterien 2018: Red Bull Technology reicht Bewerbung ein

Für das Jahr 2018 können sich Unternehmen bewerben, um die neuen Formel-E-Batterien zu entwickeln. Auch Red Bull Technology hat sich auf die Ausschreibung beworben.

Red Bull hat Interesse bekundet, die Formel-E-Teams mit neue Technologie zu beliefern und somit das Motorsport-Portfolio zu erweitern.

Die Österreicher unterstützen bereits die zwei erfolgreichen Formel-E-Piloten Sebastien Buemi und Antonio Felix da Costa.

Das Unternehmen möchte neue, leistungsstärkere Batterien für die Serie entwickeln. Die neuen Aggregate sollen 54 Kilowatt pro Stunde nutzbare Energie liefern und eine maximale Leistung von 250 Kilowatt haben.

Sollte sich Red Bull Technology im Bewerbungsverfahren durchsetzen, werden sie ab 2018 alle Teams mit neuen Batterien beliefern.

Der Automobil-Weltverband (FIA) wollte eigentlich im Juni den neuen Lieferanten bekannt geben. Aufgrund der hohen Anzahl an Bewerbern war das jedoch nicht möglich und die Frist wurde durch die FIA verlängert.

Auch der aktuelle Lieferant, Williams Advanced Engineering, hat sich erneut für die Aufgabe beworben. Jedoch gibt es namenhafte Konkurrenten wie Renault, DS, Mahindra und auch eben Red Bull.

Eine Entscheidung seitens der FIA wird während der Tests in Donington zwischem dem 23. August und 5. September erwartet.

„Um die verschiedenen Unternehmen zu beurteilen, muss man sie alle besuchen“, sagte ein führender technischer Direktor der Formel E gegenüber Motorsport.com. „Man muss jedes Detail in ihrem Entwicklungsprozess verstehen.“

„Sie müssen uns zeigen, was sie bisher gemacht haben und wie nah sie an einer Lösung sind. Damit muss wir sehr früh anfangen, weil die Zeit sonst zu knapp ist.“

Bildergalerie: Sebastien Buemi beim Formel-E-Rennen in London

Red Bull wird jedoch als Außenseiter gesehen: „Red Bulls Engagement ist eine echte Überraschung und zeigt, dass die Formel E große Namen anzieht.“

„Sie würden einen guten Job machen, da bin ich mir sicher. Ich denke, dass die Teams wären jedoch nicht zufrieden, denn es würde die Möglichkeiten für Werbeverträge, vor allem mit anderen Unternehmen, die Energydrinks herstellen, in der Zukunft verringern.“

Mit Informationen von Sam Smith

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