Neues Formel-E-Auto als Bruch mit der Formelauto-Tradition?

Ab Saison fünf der Formel E könnten die Autos der Rennserie komplett anders aussehen, als man das von Formel-Autos bisher gewöhnt ist. Die französische Firma TEOS hat schon einige Ideen.

Und die haben die Franzosen bei der FIA auch bereits eingereicht. Die Firma, ein Zusammenschluss des ehemaligen Formel-1-Zulieferers Mecachrome und IFP Investissements (IFPEN), will die Optik der Autos im Formelsport revolutionieren und man ist zuversichtlich, dass man Dallara mit den neuen Konzepten ausbremsen kann.

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„Wir glauben, dass die größte Herausforderung sein wird, ein innovatives Genre von Formel-Autos zu präsentieren, das mit Traditionen bricht, gleichzeitig aber alle Merkmale eines Autos beibehält, das nur Platz für einen Fahrer bietet, wie es in den Spezifikationen der FIA steht. Die Schwierigkeit wird sein festzulegen, wo wir uns einordnen wollen“, sagte Benoit Lestoquoy, der Design-Manager von TEOS gegenüber Motorsport.com.

Der frühere Mader- und Mechachrome-Ingenieur Pierre-Julien Hubert ist als Technischer Direktor verantwortlich für das Projekt und sieht die größte Herausforderung in der Platzierung des Batteriepakets. „Das Konzept, das wir vorstellen, ist in diesem Punkt bewusst aggressiv“, erklärte er und bestätigte gleichzeitig, dass TEOS auch an anderen Aspekten der Formel E Interesse habe, wie der geplanten Rahmenrennserie Roborace.

Mit Informationen von Sam Smith, Benjamin Vinel und Jean-Philippe Vennin

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