Oliver Rowland: Pole-Position in Sanya war "das Größte"

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Oliver Rowland: Pole-Position in Sanya war "das Größte"
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26.03.2019, 08:36

Pole-Position und Platz zwei in Sanya: Nach schwierigen Wochen feierte Oliver Rowland am vergangenen Wochenende in der Formel E endlich ein Erfolgserlebnis

Nach einem mehr als holprigen Start in die Formel-E-Saison 2018/19 gelang Nissan-e.dams und Oliver Rowland am vergangenen Samstag beim sechsten Saisonlauf im chinesischen Sanya der Befreiungsschlag. Der Brite fuhr im Qualifying auf die Pole-Position und musste sich im Rennen nach anfänglicher Führung nur dem amtierenden Meister Jean-Eric Vergne geschlagen geben.

Auf die Frage von 'Motorsport-Total.com', wie er das Rennwochenende in Sanya mit Blick auf seine gesamte Karriere einstufen würden, antwortet Rowland. "Auf jeden Fall ganz weit oben. Bei 22 Fahrern dieser Klasse auf der Pole zu stehen, ist eine große Sache. Die Pole ist vielleicht sogar das Größte, denn man muss auf eine Runde der Beste sein und bekommt nicht viele Gelegenheiten", so der Brite, für den es, genau wie für Nissan, die erste Pole-Position und das erste Podium in der Formel E war.

Unmittelbar nach dem Rennen trübte allerdings der verpasste Sieg noch ein wenig die Stimmung. "Auf der einen Seite bin ich glücklich, auf der anderen Seite ein bisschen enttäuscht. Ich hatte heute eine gute Gelegenheit", sagt Rowland. Bis zur Rennhalbzeit hatte er das Rennen angeführt, doch dann gelang seinem Verfolger Vergne vor der Haarnadelkurve das letztlich rennentscheidende Überholmanöver.

"Ich wusste, dass er mich irgendwann überraschen würde, aber ich hatte eine Menge Probleme", sagt Rowland, der in dieser Phase des Rennens Energie sparen musste. "Ich musste sehr früh vom Gas gehen." Vergne konnte Rowland daher anschließend nicht mehr folgen, doch Antonio Felix da Costa hielt er erfolgreich hinter sich.

"Mit dem Podium kann ich auf jeden Fall zufrieden sein. Das hat sich abgezeichnet", blickt Rowland versöhnlich auf das Rennen in Sanya zurück - auch weil im die vorhergehenden Rennen keine Erfolgserlebnisse beschert hatten. "Ich habe eins in Mexiko verloren und habe in Hongkong geführt. Drei Ausfälle in Folge waren echt hart", sagt er. "Umso schöner ist es in die Punkte zu fahren und meine Position zu festigen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel E
Autor Markus Lüttgens
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