Pascal Derron: Formel E in der Schweiz "ein langfristiges Engagement"

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Pascal Derron: Formel E in der Schweiz "ein langfristiges Engagement"
Autor:
, Motorsport.com Switzerland
Übersetzung: Michael Bieri, Motorsport.com Switzerland
08.04.2019, 18:00

Nachdem er 2018 mit dem Zürich ePrix und damit der Rückkehr eines Rundstreckenrennens in die Schweiz Geschichte geschrieben hat, will Pascal Derron, der diesjährige Direktor des Bern ePrix, sicherstellen, dass die Präsenz der Serie in unserem Land über viele Jahre gewährleistet ist.

Die Durchführung eines ePrix in Zürich im vergangenen Jahr war ein Grossereignis, da es das erste Rundstreckenrennen in der Schweiz war seit … 1954!

Das Rennen, das vom Brasilianer Lucas di Grassi (Audi Sport ABT Schaeffler) gewonnen wurde, war ein großer Publikumserfolg. In diesem Jahr ist Bern der Austragungsort des Schweizer Formel-E-Rennes, und erneut wird das Rennen sowohl von den Veranstaltern als auch von den Fans mit Spannung erwartet. 

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"Für uns ist es sehr wichtig, dass die Veranstaltung wieder ein Erfolg wird", sagte Pascal Derron, Gründer und Direktor des Zürich ePrix, der in diesem Jahr auch für den ePrix in Bern verantwortlich ist, gegenüber Motorsport.com. "Das Rennen in Zürich war ein voller Erfolg und wir hoffen, dass es in Bern ähnlich aussehen wird."

"Letztes Jahr hatten wir etwa 150.000 Zuschauer, was enorm war. In Bern erwarte ich rund 100'000 Besucher, vielleicht mehr. Es ist allerdings sehr schwierig, so etwas im Voraus zu wissen. Aber 100.000 Zuschauer wären ideal.".

"Es ist wirklich eine gute Strecke", meint Pascal Derron im Hinblick auf das Rennen in Bern. "Sie ist sehr interessant mit vielen Steigungen und starkem Gefälle und sogar einem Kreisverkehr. Es ist gut möglich, dass es die beste Strecke ist, die wir in der Formel E je hatten. Ich kann das Rennen jedenfalls kaum erwarte!."

Obwohl sich viele Städte auf der ganzen Welt regelmässig für die Ausrichtung eines Formel-E-Rennens bewerben, ist sich Pascal Derron sicher, dass die Schweiz in den kommenden Jahren einen fixen Platz im Kalender der Formel E haben wird. Immerhin haben sich auch andere Schweizer Städte für die Austragung des Rennens interessiert. 

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"Natürlich wollen wir ein langfristiges Engagement", fährt er fort. "Wir sind im zweiten Jahr eines neunjährigen Vertrages. Das bedeutet, dass es noch mindestens sieben Rennen in der Schweiz geben wird. Das ist für uns sehr interessant."

Pascal Derron, CEO de la société Swiss ePrix Operations

Pascal Derron, CEO de la société Swiss ePrix Operations

"Wir haben viele Gespräche geführt und mehrere Städte haben starkes Interesse signalisiert. Wir konnten im letzten Jahr in Zürich viele Erfahrungen sammeln und haben uns ein grosses Wissen angeeignet, was uns in diesem Jahr in Bern von Vorteil sein wird. Zudem kommunizieren Bern und Zürich viel miteinander und tauschen sich aus, um das Rennen weiter zu verbessern." 

Zugehörige Veranstaltung:

Die Tatsache, dass Schweizer Unternehmen wie TAG Heuer, ABB oder die Julius Bär Bank als Partner der Serie auftreten, stärkt die Position eines Schweizer Rennens in der Formel-E-Meisterschaft natürlich zusätzlich.

"Es ist interessant, dass sich diese Schweizer Unternehmen, die sich um die Zukunft, nachhaltige Entwicklung und Technologien kümmern, in der Serie engagieren", ergänzt Pascal Derron. "Das ist für die Schweiz sehr wichtig."

 
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