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Trotz Nachteil: Di Grassi mag aktuelles Qualifyingformat der Formel E

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Trotz Nachteil: Di Grassi mag aktuelles Qualifyingformat der Formel E
Autor:
Co-Autor: Ruben Zimmermann
17.07.2019, 13:45

Obwohl die Spitzenfahrer durch das Qualifyingsystem der Formel E benachteiligt werden, mag Lucas di Grassi das Format

Die besten Fahrer der Formel E müssen im Qualifying in der ersten Gruppe starten. Da sich anschließend in der Regel die Strecke immer weiter verbessert, haben die Fahrer, die in der Meisterschaft weiter hinten stehen, im Qualifying bessere Chancen auf eine Topplatzierung. So soll der Wettbewerb in der Elektroserie angekurbelt werden. Obwohl Lucas di Grassi einen Nachteil hat, ist er für das Format.

"Ich bin nicht gegen das System", sagt er. "Ich denke, es sollte so sein, denn es hilft der Meisterschaft. Darum gab es vor Bern 16 Fahrer, die noch theoretische Chancen auf den Titel hatten. Das ist gut." Dennoch sei es ein großer Nachteil gewesen, seit Mexiko in der ersten Gruppe festgesteckt zu haben, so der Brasilianer.

Das hat natürlich einen großen Einfluss auf die Ergebnisse von di Grassi: "Auf den meisten Strecken hätte ich auf dem Podium oder weit vorne landen können. Aber ich bin wegen der Gruppe von viel weiter hinten gestartet." Gerade in beim ePrix von Deutschland in Berlin hat di Grassi keine Chance gesehen, es in die Superpole zu schaffen - es kam aber anders ...

"In Berlin hatte ich erwartet, dass sich die Strecke von Gruppe zu Gruppe massiv verbessern würde", resümiert der Formel-E-Dauerbrenner. "Denn über Nacht war die Strecke wieder schmutzig geworden, weil das Training am Freitag und das Qualifying am Samstagmorgen war. Daher sagte ich zum Team: 'Es gibt keine Chance, dass wir es in die Superpole schaffen - null!'"

Letztendlich war in Berlin der Unterschied zwischen der Gruppen sehr gering, weshalb es nicht vorhersehbar ist, wie sich die Gruppen in einem Rennen entwickeln. Der Abt-Fahrer kam letztendlich in die Superpole. Di Grassi sagt: "Ich gehe einfach ins Qualifying und versuche, meine bestmögliche Runde zu fahren. Ob man dann Neunter oder Dritter wird ... Es hängt manchmal einfach davon ab, wie sich die Strecke entwickelt."

"Das Wichtigste ist, sich nicht mit Dingen zu befassen, die man sowieso nicht beeinflussen kann", so di Grassi weiter. "Ich muss einfach das bestmögliche Set-up finden und versuchen, keinen Fehler zu machen und die bestmögliche Rundenzeit zu fahren." In der Formel-E-Meisterschaft 2018/19 landete di Grassi nach einem spannenden Kampf an der Spitze auf Gesamtplatz drei hinter Meister Jean-Eric Vergne und Sebastien Buemi.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel E
Autor André Wiegold