Verpasste Formel-1-Chance beschäftigt Antonio Felix da Costa noch immer

DTM-Fahrer Antonio Felix da Costa gibt zu: Dass er 2013 den Sprung in die Formel 1 verpasst hat, beschäftigt ihn bis heute, obwohl er längst neue Ziele im Blick hat.

Der Portugiese ist einer von acht BMW-Stammpiloten in der DTM und bestreitet darüber hinaus die Formel E.

Aber die Formel 1 sei eben die Formel 1, sagt er im Gespräch mit Motorsport.com. "Es ist nun einmal die Königsklasse."

"Ich versuche mich wirklich mit dem Gedanken zu arrangieren, dass ich nicht mit dabei bin. Aber das ist manchmal nicht so einfach, wenn ich sehe, wie viele talentierte Piloten, gegen die ich selbst gefahren bin und die ich teilweise geschlagen habe, dort richtig gut unterwegs sind."

"Ich weiß, ich hätte in der Formel 1 eine gute Leistung zeigen können", meint Felix da Costa. "Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen 'gut sein' und Weltmeister werden. Aber ich probiere, all dies nicht zu nahe an mich heranzulassen. Das gelingt mir an manchen Tagen besser, an anderen Tagen weniger gut. Sagen wir es so."

"Und die Karriere eines Rennfahrers ist ja noch lange nicht vorbei, wenn er es nicht in die Formel 1 geschafft hat", sagt Felix da Costa und fügt hinzu: "Ich darf mich glücklich schätzen, mit einem großen Hersteller wie BMW zu arbeiten. Ich kann mich also nicht beschweren."

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