Nachwuchsserie GP3 führt DRS ein

Nach der Formel 1 und der GP2 setzt auch die GP3 künftig auf einen verstellbaren Heckflügel.

Das hat Serienchef Bruno Michel bestätigt. Er erklärt: "Wir haben in diesem Jahr ein neues Auto eingeführt, das uns zu 100 Prozent überzeugt hat. Daher wollen wir nun nachlegen und den Fahrern für ihre weitere Ausbildung noch DRS an die Hand geben, um sie noch besser auf die GP2 vorzubereiten."

Den Nachwuchspiloten soll so einerseits die Chance gegeben werden, den Umgang mit dem verstellbaren Heckflügel zu erlernen, andererseits verspricht sich Michel davon auch mehr Überholmanöver und lebhaftere Rennen.

"Außerdem rechnen wir damit, dass das Interesse von Fahrern an unsere Serie steigen wird", meint Michel.

Das DR-System der GP3 soll über die gleiche Funktionalität verfügen wie in der Formel 1 und in der GP2. Die Piloten können es in den entsprechenden Zonen auf der Strecke frei einsetzen, im Rennen allerdings nur bei einem bestimmten Abstand zum Vordermann.

DRS wird in der Formel 1 seit 2011, in der GP2 seit 2015 verwendet.

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