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Rennbericht
ADAC GT Masters Oschersleben

ADAC GT Masters Oschersleben 2022: Gounon mit Mega-Move zum ZVO-Sieg

Jules Gounon holt sich beim Start über die Außenbahn die Führung - Teamkollege Fabian Schiller verwandelt - Rutronik hat das Nachsehen

ZVO Racing hat sich nach einem äußerst dürftigen Samstag mit dem von vielen erwarteten Machtwort im ADAC GT Masters am Sonntag vorgestellt. Jules Gounon und Fabian Schiller holten im Sonntagsrennen in der Motorsportarena Oschersleben den Sieg.

"Mir fehlen die Worte, mir kommen die Tränen, da sind echt Emotionen bei. Wir müssen später sprechen, vielen Dank", jubelt Teamchef Philipp Zakowski. "Auch im zweiten Auto hat Jan einen Megajob gemacht und konnte sich noch nach vorne schieben."

Das "Race Winning Overtake" gab es bereits in der Startphase. Gounon fand in Kurve 2 eine Lücke gegen Polesetter Patric Niederhauser, zog auf gleiche Höhe und ging sensationell auf der Außenbahn in Kurve 3 an die Spitze.

Dahinter reihte sich Raffaele Marciello im Landgraf-Mercedes #48 (Marciello/Aberdein) ein, während Nick Catsburg im Schubert-BMW #20 (Catsburg/Krohn) in der ersten Runde Albert Costa im Emil-Frey-Lamborghini #63 (Costa/Aitken) im Duell um Platz vier niederrang. Diese Fünf fuhren bis zum Stopp in einer eigenen Liga und setzten sich vom Rest ab.

Jonathan Aberdein rettet P3

Auch die Boxenstopps brachten keine Positionsveränderungen, doch es war äußerst knapp: ZVO brachte Fabian Schiller gerade noch vor Luca Engstler auf die Strecke. Beide gerieten in der Fast-Lane aneinander, doch die Rennleitung griff nicht ein. Anschließend ließ Schiller nichts anbrennen. Er nahm Engstler fast drei Sekunden ab und fuhr den Sieg nach Hause.

Spannend wurde es in der zweiten Rennhälfte im Kampf um den letzten Platz auf dem Siegertreppchen: Jonathan Aberdein hatte große Mühe damit, Jesse Krohn hinter sich zu halten. Ihr Zweikampf erlaubte es Jack Aitken, Jusuf Owega im Land-Audi #29 (Feller/J. Owega) und Kim-Luis Schramm im Rutronik-Audi #27 (Marschall/Schramm), aufzuschließen.

 

Im Formationsflug umrundete das Quintett in den Schlussminuten des Rennens die Motorsport Arena in Oschersleben. Doch ein Überholmanöver sollte keinem mehr gelingen. Aberdein rettete Platz drei vor Krohn und Aitken. Schramm schaffte es zwischenzeitlich vorbei an Owega, fiel durch eine Zeitstrafe jedoch wieder hinter seinen Markenkollegen zurück.

Marschalkowski erkämpft P8 im Endspurt

Der achte Platz war ebenfalls hart umkämpft: Jan Marschalkowski im ZVO-Mercedes #8 (Juncadella/Marschalkowski) fand einen Weg vorbei an Thierry Vermeulen, dem Sohn von Max Verstappens Manager, im Car-Collection-Audi #33 (Drudi/Vermeulen). Der Eastalent-Audi #54 (Reicher/Siedler) komplettiert die Top 10.

Das ADAC GT Masters legt nun eine vierwöchige Pause ein. Mitte Mai steht die zweite Station des Jahres an, dann fährt man am Red-Bull-Ring in Spielberg.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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