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Fabian Vettel fährt 2019 GT-Masters auf Mercedes-AMG

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Fabian Vettel fährt 2019 GT-Masters auf Mercedes-AMG
Autor:
28.02.2019, 13:38

Fabian Vettel wird in der Saison 2019 für Mercedes-AMG im GT-Masters an den Start gehen - Größte Herausforderung der Karriere des Bruders von Sebastian Vettel

Das GT-Masters bekommt in der Saison 2019 einen großen Namen als Aushängeschild: Fabian Vettel, Bruder von Formel-1-Star Sebastian Vettel, wird 2019 für das Team HTP Motorsport auf einem Mercedes-AMG GT3 in der deutschen GT-Serie an den Start gehen. Der ADAC bestätigte auf Anfrage von 'Motorsport.com' einen entsprechenden Bericht der 'Auto Bild motorsport'.

Demzufolge wird Vettel, der bisher in Markenpokalen wie dem Audi-TT-Cup und der Lamborghini Super Trofeo unterwegs gewesen ist, einen Mercedes-AMG GT3 von HTP Motorsport pilotieren. Das Fahrzeug leistet je nach Einstufung zwischen 500 und 600 PS. Es handelt sich um die im GT-Masters berüchtigte "Mamba" - ein auffällig neongelb lackiertes Fahrzeug, das in der Vergangenheit bereits mehrere Rennsiege eingefahren hat.

Natürlich wird der 19-Jährige erst einmal in der hart umkämpften Meisterschaft ankommen müssen. Den richtigen Lehrmeister hat er bereits gefunden: Sein Teamkollege (im GT-Masters teilen sich zwei Fahrer ein Auto) Philip Ellis hat bereits ein Rennen gewinnen können. Gegenüber 'Auto Bild' bleibt er bodenständig: "Das GT-Masters ist die Serie, in der man sich etablieren muss, wenn man im Sportwagensport erfolgreich sein will."

Markus Pommer, Maximilian Götz

Die berüchtigte "Mamba" (hier gleich im Doppelpack) wird Vettels Einsatzfahrzeug

Kopf an Kopf mit GT-Giganten

Für Fabian Vettel wird es die härteste Herausforderung seiner bisherigen Karriere: Im GT-Masters stehen sich zahlreiche werksunterstützte Mannschaften mit hochkarätigen Sportwagen-Piloten gegenüber. Die Bandbreite reicht von ehemaligen DTM-Meisterteams (Schnitzer Motorsport) über Siegerteams der 24 Stunden vom Nürburgring (Land-Motorsport, Phoenix Racing), hochspezialisierte GT-Mannschaften wie die des zweimaligen Le-Mans-Siegers Timo Bernhard bis hin zu Teams mit direkter Werksunterstützung. Etwa zehn verschiedene Marken tummeln sich in der GT-Serie. Er wird es mit mehr als zwei Dutzend Werksfahrern zu tun bekommen.

In diesem Haifischbecken wird er sich nun beweisen müssen. "Das GT-Masters ist eine sehr professionelle und etablierte Meisterschaft mit großen Namen", sagt er. "Deswegen gehe ich da mit viel Respekt ran, aber auch viel Ehrgeiz. Ich versuche, das Maximum aus mir herauszuholen, und so viel wie möglich zu lernen."

Vettel im Mercedes - Was Sebastian dazu sagt

Über eine Sache muss er selbst schmunzeln - die Tatsache, dass nun ein Vettel im Mercedes sitzt: "Mercedes war irgendwie immer unser Gegner. Das lag praktisch in der Familie, weil mein Bruder zuletzt immer nur gegen die eine Marke gefahren ist. Am Anfang war es deshalb komisch. Aber Mercedes ist erfolgreich - in allem, was sie tun. Und ich habe auch kein Problem damit, dass mein Bruder in der Formel 1 gegen Mercedes kämpft und ich im GT-Masters für sie fahre."

"Ich muss gucken, wo ich bleibe, und Seb muss schauen, wo er bleibt. Deshalb ist es ihm im Endeffekt auch egal, in welchem Auto ich sitze. Hauptsache ich bin schnell. Deswegen nahm er das locker und hat gesagt: ,Wenn du die Möglichkeit hast, dann mach's!'"

Mit Bildmaterial von Audi.

Patric Niederhauser geht in einem Audi von HCB-Rutronik Racing im ADAC GT Masters an den StartP

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Artikel-Info

Rennserie GT-Masters
Autor Heiko Stritzke