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GT-Masters Sachsenring 2019: Niederhauser/van der Linde mit Finalsieg

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GT-Masters Sachsenring 2019: Niederhauser/van der Linde mit Finalsieg
29.09.2019, 18:07

Das Audi-Duo Niederhauser/van der Linde gewinnt das Sonntagsrennen des GT-Masters auf dem Sachsenring: HCB-Rutronik sichert sich damit den Teamtitel

Klare Angelegenheit: Mit einem souveränen Sieg im Sonntagsrennen beim Saisonfinale des GT-Masters sicherten Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde ihrem Team HCB-Rutronik im Debütjahr auch den Gewinn der Teamwertung. Die bereits als Meister feststehenden Audi-Piloten verwiesen Jimmy Eriksson und Daniel Keilwitz (Zakspeed) im Mercedes-AMG GT3 auf Platz zwei, Rang drei holten Max Hofer und Christopher Mies (Land) in einem weiteren Audi R8 LMS.

Hofer gewann damit auch die Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer. "Es ist sehr schön, die Saison mit einem Sieg abzuschließen", sagt van der Linde. "Der Gewinn der Teamwertung ist eine wirklich verdiente Belohnung für die ganze Mannschaft. Ihr Engagement spiegelt sich in den tollen Erfolgen auf der Strecke wider."

Die erste Rennhälfte stand im Zeichen eines Audi-Trios. Pole-Setter van der Linde verteidigte beim Start seine Spitzenposition, dahinter folgten die Markenkollegen Mies und Frank Stippler. Van der Linde fuhr bis zum Pflichtboxenstopp einen Vorsprung von knapp acht Sekunden auf Mies heraus.

Niederhauser und van der Linde ungefährdet

Nach dem Fahrerwechsel baute van der Lindes Partner Niederhauser das Zeitpolster auf zwischenzeitlich mehr als zehn Sekunden aus, ließ es aber in der Schlussphase ruhiger angehen und sah schließlich mit 2,8 Sekunden Vorsprung als Erster die Zielflagge.

Für das bereits als Meister feststehende Fahrerduo war es der dritte Saisonsieg. Dank der 25 Zähler holte sich ihr Rennstall HCB-Rutronik seiner Premierensaison im GT-Masters auch den Gewinn der Teamwertung. Wegen eines laufenden Berufungsverfahrens ist der Endstand in der Teamwertung noch vorläufig.

Platz zwei holten sich die Mercedes-Fahrer Eriksson und Keilwitz. Startfahrer Keilwitz war in der ersten Runde von Rang zwei auf Rang fünf zurückgefallen. Eriksson lag nach einem frühen Fahrerwechsel auf Platz drei und kämpfte sich in der Schlussphase noch am Audi von Christopher Mies vorbei auf die zweite Position. Mies und Hofer beendeten das Rennen als Dritte, was für Hofer gleichzeitig den Klassensieg und Titel in der Junior-Wertung bedeutete.

Vier Autos innerhalb von 1,8 Sekunden

Nur 0,4 Sekunden dahinter kamen die Audi-Markenkollegen Filip Salaquarda und Frank Stippler (ISR) ins Ziel, die damit knapp an ihrem ersten Podium der Saison vorbeischrammten. Nur 1,8 Sekunden trennten das folgende Fahrzeugquartett.

Die Samstagssieger Indy Dontje und Maximilian Götz (HTP) belegten im Mercedes-AMG GT3 Rang fünf, verpassten aber um einen Zähler die Vizemeisterschaft, die an das Lamborghini-Duo Christian Engelhart und Mirko Bortolotti (Grasser) ging, das direkt dahinter das Rennen beendete.

Neun Punkte für Platz sieben strichen Luca Ludwig und Sebastian Asch (HB) im Ferrari 488 GT3 ein, der letztjährige Champion Robert Renauer und Thomas Preining (Herberth) beendeten die Saison mit Platz acht. Neunte wurden die Audi-Fahrer Mike David Ortmann und Markus Winkelhock (Mücke).

Die Top 10 komplettierten David Jahn und Sven Barth (RWT) in der einzigen Corvette C7 GT3-R im Feld. Barth holte damit seinen neunten Saisonsieg in der Pirelli-Trophy-Wertung, in der er bereits als Titelträger feststand.

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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