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LMP2 vs. GT3: Niklas Krütten erklärt unterschiedliche Fahrstile

Niklas Krütten fährt 2022 ein ganz besonderes Programm: Er wechselt zwischen LMP2- und GT3-Fahrzeugen hin und her - Der Youngster gibt Einblicke

"Nicht sonderlich viele!" - Niklas Krütten muss bei der Frage, wie viele freie Tage er dieses Jahr eigentlich noch hat, herzhaft lachen. Der 19-Jährige hat ein Mammutprogramm mit zwei verschiedenen Fahrzeugklassen vor sich.

Er bestreitet LMP2-Rennen für Cool Racing in der europäischen Le-Mans-Serie (ELMS) und fährt das ADAC GT Masters für Schubert Motorsport. Wenn es der Zeitplan zulässt, kommen auch noch ausgewählte Läufe der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS, vormals VLN) hinzu. Und natürlich die 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Le Mans.

Ein straffes Programm, mit dem sich der Nachwuchsfahrer aus Trier breit aufstellen möchte. Krütten baut sich nach mehreren Jahren Formel 4 und LMP-Sport ein zweites Standbein im GT3-Sport auf. Das erfordert natürlich große Umstellungen.

"ABS und Traktionskontrolle bin ich vorher nicht gewohnt gewesen", sagt Krütten im Interview mit 'Motorsport-Total.com'. "Und dann natürlich das höhere Gewicht des Autos mit weniger Abtrieb. Das war alles sehr neu für mich."

Denn die beiden Fahrzeuge erfordern unterschiedliche Fahrstile. Krütten gibt detaillierte Einblicke: "Der LMP fährt sich einfach ganz anders aufgrund des Abtriebs. Du bist viel schneller, hast mehr Topspeed, kannst später bremsen. Aber du musst aufpassen, weil es kein ABS im LMP gibt."

Der BMW M4 GT3 unterscheidet sich im Fahrstil deutlich vom Oreca 07

Der BMW M4 GT3 unterscheidet sich im Fahrstil deutlich vom Oreca 07

Foto: Susanne Rossbach

Die Carbonbremsen im Oreca 07 packen natürlich ganz anders zu als die Stahlbremsen im 400 Kilogramm schwereren BMW M4 GT3. Doch auch dieser hat seine Herausforderungen: "Du musst im ABS aufpassen, weil es Untersteuern verursachen kann."

In der Kurve sieht es dann noch anders aus: "Im GT-Auto rollt man langsam in die Kurve rein, bis sich das Auto dreht. Du musst viel ruhiger am Lenkrad sein und dem Auto mehr Zeit geben, um um die Kurve zu fahren. Im LMP musst du den Speed in der Kurvenmitte halten." Aggressives Einlenken ist im Le-Mans-Prototyp gefragt, der Abtrieb regelt den Rest.

Das Hin- und Herspringen zwischen den zwei so unterschiedlichen Fahrzeugen war zu Beginn noch mühsam, wie er sagt: "Ich würde sagen, vom GT in den LMP zu wechseln, ist schwieriger. Ich habe mich beim ersten Test, als ich vom GT in den LMP umgestiegen bin, noch recht schwergetan. Aber vergangene Woche hatten wir dasselbe Szenario und da war ich innerhalb von drei bis vier Runden wieder im Rhythmus."

Hierbei handelt es sich um Auszüge aus einem längeren Interview mit Niklas Krütten. Das komplette Interview lesen Sie demnächst bei Motorsport-Total.com.

Mit Bildmaterial von Susanne Rossbach.

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