Madpanda ins ADAC GT Masters? Perez Companc will 2022 starten

Ezequiel Perez Companc möchte ins ADAC GT Masters zurück, wohl aber nicht als Fahrer - Madpanda Motorsport könnte schön 2022 am Start stehen

Madpanda ins ADAC GT Masters? Perez Companc will 2022 starten

Das ADAC GT Masters kann sich Hoffnung auf Zuwachs im Jahr 2022 machen. Das Team Madpanda Motorsport, Sieger der 24 Stunden von Spa 2021 im Silver Cup, liebäugelt mit einem Engagement mit einem Fahrzeug im Jahr 2022. Mit welcher Marke, ist derzeit noch offen.

Das mögliche Engagement ist Teil einer angedachten Expansion des Teams auf zwei Fahrzeuge. Bislang setzt das Team einen Mercedes-AMG GT3 in der GT-World-Challenge (GTWC) Europe ein. Zwar existiert die Mannschaft erst seit 2020, doch der Mann hinter dem Projekt ist ein bekanntes Gesicht, auch im ADAC GT Masters.

Ezequiel Perez Companc, Neffe von Ex-WEC-LMP2-Meister Luis Perez Companc, will mit nur 27 Jahren künftig als Fahrer kürzertreten und sein Team vergrößern. Dazu soll ein zweiter Bolide angeschafft werden. Mit einem Fahrzeug soll es dann zusätzlich zur GTWC ins ADAC GT Masters gehen.

Hier war der Argentinier schon in den Jahren 2017 und 2018 bei Grasser aktiv; im Jahr 2019 kam noch ein Wochenende für Prosport hinzu. Es heißt, dass er sich im Fahrerlager der Deutschen GT-Meisterschaft immer sehr wohlgefühlt habe. Deshalb ist das ADAC GT Masters auch die erste potenzielle Anlaufstelle für ein Engagement über die GTWC hinaus.

Terminabsprachen ermöglichen Doppelengagement

"Wir schauen, dass wir mit einem Fahrzeug im ADAC GT Masters starten können", sagt er gegenüber 'Sportscar365'. "Noch hängt das in der Luft. Wir haben noch ein paar Monate, um zu entscheiden, welchen Weg wir gehen möchten. Noch ist nichts entschieden."

Ezequiel Perez Companc fuhr zwei Jahre für GRT Grasser im ADAC GT Masters

Ezequiel Perez Companc fuhr zwei Jahre für GRT Grasser im ADAC GT Masters

Foto: ADAC Motorsport

Er preist die Terminabsprachen zwischen SRO und ADAC: "Es ist schön, weil es keine Überschneidungen zwischen den Serien gibt. Für mich ist [das ADAC GT Masters] der beste Sprintwettbewerb der Welt mit den besten Teams und den besten Fahrern. Dort wollen wir uns beweisen. Ich denke, dass wir einige gute Resultate erzielen können."

Teil der Expansion ist auch ein Ausbau des Engagements auf zwei Fahrzeuge in der GTWC. "Die Marke steht noch nicht fest: "Es sieht so aus, als würde es Mercedes werden, aber wir sind auch offen für andere Möglichkeiten."

Als Ersatz für sich selbst und für das neue Auto möchte Perez Companc diverse junge Fahrer testen. "Wir haben einige Entwicklungspläne und viele Ideen, die wir nächstes Jahr probieren möchten." Zwei Fahrzeuge seien dabei kostentechnisch günstiger. Denn es wird zwar einiges, aber eben nicht alles doppelt benötigt. Wie die Crew aufgeteilt wird, hat er schon genau vor Augen.

Ezequiel Perez Companc erzielte in den Jahren 2017 und 2018 jeweils auf Lamborghini einen Sieg im ADAC GT Masters (Lausitzring 2017 mit Mirko Bortolotti und Zandvoort 2018 mit Marco Mapelli). Der Argentinier und sein Teamkollege Rik Breukers landeten im Silver Cup beider GTWC-Wertungen dieses Jahr auf Rang sieben. In der Gesamtwertung (Sprint plus Endurance) reichte es zu Position sechs.

Mit Bildmaterial von SRO.

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