Neuer BMW M6 blieb im GT-Masters 2016 "ein wenig unter Wert"

Nach der 1. Saison mit dem neuen BMW M6 GT3 im GT-Masters zieht das Einsatzteam Schubert Motorsport ein gemischtes Fazit.

"Die Saison ist insgesamt nicht so gelaufen, wie wir uns das erhofft hatten", räumt Teamchef Torsten Schubert ein. Denn über einen 5. Platz im Rennen kamen er und seine Mannschaft nicht hinaus und erzielten im Jahresverlauf insgesamt nur 38 Punkte.

Deshalb meint Martin Tomczyk, der beim Auftakt und beim Finale für Schubert fuhr: "Der BMW blieb leider ein wenig unter Wert in dieser Saison." Allerdings sei es auch "nicht einfach" gewesen, als einziges Team in der Meisterschaft einen Neuwagen einzusetzen.

Doch das kam nicht überraschend für Schubert Motorsport, wie Teammanager Timo Frings erklärt: "Uns war klar, dass wir in unserer Debütsaison mit dem M6 viel über das Fahrzeug lernen müssen. So ist es gekommen."

Nun habe man "einiges an Arbeit" vor sich, meint Teamchef Schubert, wenn man in Zukunft "ein wichtiges Wort" um den Titel mitreden wolle.

Immerhin hat es Schubert Motorsport den BMW-Junioren Jesse Krohn und Louis Deletraz ermöglicht, Erfahrungen im GT-Sport zu sammeln. "Ich habe mich persönlich deutlich weiterentwickelt", sagt Krohn. "Wir haben im Laufe des Jahres sehr viel gelernt."

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Rennserien GT-Masters
Fahrer Martin Tomczyk , Jesse Krohn , Louis Délétraz
Teams Schubert Motorsport
Artikelsorte News
Tags bmw, bmw m6 gt3, torsten schubert