Niederhauser mit schönem Saisonabschluss

Patric Niederhauser, der sich bereits in Hockenheim den Titel im ADAC GT Masters gesichert hatte, holte zusammen mit dem Südafrikaner Kelvin van der Linde beim Saisonfinale auf dem Sachsenring noch einmal einen Sieg.

Niederhauser mit schönem Saisonabschluss

Am ersten Tag hatten der Schweizer und sein Teamkollege das Glück allerdings noch nicht auf ihrer Seite.  Nach dem Qualifying stand für den Audi R8 LMS GT3 von HCB Rutronik Racing lediglich Startplatz 14 zu Buche. Niederhauser, der den Startstint übernommen hatte, kämpfte sich bis auf die siebte Position vor, ehe er das Steuer an seinen Teamkollegen übergab.

Dieser konnte einige weitere Plätze gutmachen und lag bereits auf P4, als ihn ein Reifenschaden zu einem ausserplanmässigen Boxenstopp zwang. Er fiel weit zurück und beendete das Rennen schlussendlich auf dem 19. Rang.

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Am nächsten Tag hingegen legten die beiden Piloten eine fehlerfreie Leistung hin: Van der Linde, der von der Pole Position aus ins Rennen gehen konnte, verteidigte während seines Stints die Spitzenposition, ehe Niederhauser das Auto übernahm und die Führung ins Ziel brachte. Dank dieses Sieges sicherte sich HCB Rutronik Racing gleichzeitig den Titel in der Teamwertung.

Ricardo Feller hingegen, der vor dem Saisonfinale auf dem Sachsenring auf Platz 3 in der Gesamtwertung gelegen hatte, konnte für einmal nicht auf seinen gewohnten Teamkollegen Dries Vanthoor  zählen, der an diesem Wochenende in der Blancpain Series in Barcelona im Einsatz war. Mit Frédéric Vervisch als Ersatzmann erzielte Feller im Qualifying am Samstag die elftbeste Zeit, ehe er im ersten Rennen mit dem Audi R8 LMS von Land Motorsport auf Platz 12 ins Ziel kam.

Am Sonntag gingen Feller und Vervisch gar nur von Startplatz 17 aus ins Rennen und landeten am Ende auf Rang 24. Feller beendete damit die Saison auf Gesamtrang 5.

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