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Notizen vom ADAC GT Masters in Oschersleben

Falsche Reifen, Wiederwahl von Gerd Ennser und Rekorde an allen Ecken und Enden: Notizen vom ADAC GT Masters in der Motorsportarena Oschersleben

- Thierry Vermeulen hatte im freitäglichen Training für Junioren und Trophy-Fahrer einen Abflug. Der Sohn des Managers von Max Verstappen sagt gegenüber 'Motorsport.com', dass das Getriebe blockiert habe. Im Sonntagsrennen gab es mit Platz neun die ersten Punkte.

- Ebenfalls im ersten Training sind der ID-Porsche #44 (Renauer/Bachler) und der Joos-Porsche #91 (Engelhart/Güven) auf Regenreifen rausgefahren, obwohl die Strecke nicht als "wet" deklariert war. Strafe: Zehn Minuten Wartezeit im zweiten Freien Training. Die Teams reagierten mit Unverständnis, weil es abseits der Ideallinie noch deutlich feucht war.

- Die Rote Flagge für den Unfall von Frank Bird im Samstagsqualifying kam für zahlreiche Fahrer mehr als ungelegen. Am schlimmsten erwischte es dabei die Rutronik-Audis. Nach dem Restart mit nur noch drei Minuten reichte die Zeit nicht mehr aus, um die Reifen ins optimale Fenster zu kriegen.

- Salman Owega erhielt im ersten Qualifyiing eine Strafe von drei Positionen für das Samstagsrennen für Blocken. Die Strafe verpuffte jedoch weil er ohnehin auf dem letzten Platz landete.

- Ezequiel Perez Companc fiel am Ende des ersten Rennens weit zurück. Erst wurde eine Untersuchung gegen Patric Niederhauser eingeleitet. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass der Argentinier selbst in der Triple von der Strecke rutschte.

- Im zweiten Qualifying wurde eine kuriose Strafe gegen den Allied-Porsche #22 (S. Müller/Sturm) ausgesprochen. Das Team wurde zu 1.500 Euro Strafe verurteilt, weil man offenbar einen Schraubendreher auf dem Auto liegengelassen hatte, bevor Sven Müller ins Qualifying geschickt wurde. Dieser fiel erst in der Hasseröder-Kurve runter, was den dortigen Marschalls auffiel.

- Auch im zweiten Rennen wurde der Porsche bestraft. Sven Müller erhielt eine Zeitstrafe von sieben Sekunden und fiel von Platz 13 auf P14 zurück. Grund: Er drängte im Zweikampf Arthur Rougier von der Strecke. Durch die Strafe erhielt der Emil-Frey-Lamborghini #19 (Perera/Rougier) die Position zurück.

- Florian Spengler wird in der Bestenliste der Trophy-Wertung in diesem Jahr stark auf die Bestmarke von Rolf Ineichen aufholen, denn er ist der einzige Fahrer, der in der Trophy-Wertung gemeldet ist.

- Alle Ergebnisse des ADAC GT Masters und der ADAC GT4 Germany aus Oschersleben sind provisorisch. Grund: Von allen Fahrzeugen wurden Spritproben entnommen, deren Analyse einige Zeit dauern wird. Hintergrund ist die Verwendung des neuen Shell-Kraftstoffs aus 50 Prozent erneuerbaren Bestandteilen. Auch Reifen wurden zu Untersuchungszwecken mitgenommen.

- ADAC Sportpräsident Gerd Ennser wurde am Samstag im Rahmen der Mitgliederversammlung als Präsidiumsmitglied des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) bestätigt. Damit bleibt die Zusammensetzung des DMSB unverändert, der sich künftig verstärkt um die Nachhaltigkeit im Motorsport einsetzen will.

- Auch in dieser Saison regeln Audi-Fahrzeuge das Geschehen auf den Rennstrecken im ADAC GT Masters. Das Safety-Car ist ein guter Bekannter: Fans und Zuschauer kennen den Audi R8, der seit 2021 den pinken Look von BWT trägt. Als Leading-Fahrzeug in der Einführungsrunde kommt in diesem Jahr ein brandneuer vollelektrischer Audi e-tron zum Einsatz.

- Neben neuen Streckenrekorden (erst Raffaele Marciello, dann Patric Niederhauser) gibt es auch einen neuen Rundenrekord im Rennen: Albert Costa umrundete die Motorsportarena Oschersleben im Sonntagsrennen in 1:24.060 Minuten.

- Der Saisonauftakt in Oschersleben sah einen neuen Zuschauerrekord: 28.000 Fans pilgerten in die Magdeburger Börde, so viele wie nie zuvor in Oschersleben. Erstmals seit 2019 konnten sich Zuschauer ohne Einschränkungen im Fahrerlager tummeln. 2020 und 2021 waren die Tore für Zuschauer in Oschersleben wegen der COVID-19-Pandemie gänzlich geschlossen.

- Auch in diesem Jahr spenden das ADAC GT Masters und Partner BWT vier Euro für jede in der Deutschen GT-Meisterschaft beendete Runde an die b.waterMISSION. Die Organisation baut vor allem in Gambia und Tansania Brunnen, um die Menschen dort mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Im vergangenen Jahr kamen 48.724 Euro zusammen, dieser Betrag wurde von BWT und dem ADAC auf eine Gesamtsumme von 60.000 Euro aufgestockt.

- Der ehemalige ADAC GT Masters-Fahrer Philip Geipel feierte am Samstag seinen ersten Laufsieg in der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Auf der letzten Wertungsprüfung der ADAC Rallye Erzgebirge fingen der Skoda-Fahrer und seine Co-Pilotin Katrin Becker-Brugger die bislang führenden Julius Tannert und Franck Christian noch um neun Zehntelsekunden ab und jubelten über ihren ersten Sieg in der DRM. Nebenbei holte Eastalent Racing, weiterhin von Geipels Team Yaco Racing unterstützt, im Sonntagsrennen mit Platz zehn Punkte im ADAC GT Masters.

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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