Premierensieg für Ricardo Feller im ADAC GT Masters in Zandvoort

Der junge Schweizer gewann zusammen mit Dries Vanthoor das zweite Rennen des ADAC GT Masters in Zandvoort. Das Duo steuerte einen Audi R8 LMS GT3 von Land Motorsport.

Premierensieg für Ricardo Feller im ADAC GT Masters in Zandvoort

Am Samstag holten sich Mirko Bortolotti und Christian Engelhart im Lamborghini Huracan GT3 #63 (GRT Grasser) sowohl Pole Position als auch den Sieg in Rennen 1.

Am folgenden Tag hingegen waren es die beiden Audi R8 LMS GT3 von Land Motorsport, die im Qualifying die Plätze in der ersten Startreihe unter sich ausmachten. Dabei konnte sich die #29 mit Max Hofer und Christopher Mies gegenüber dem Schwesterauto – der #28 von Ricardo Feller und Dries Vanthoor – durchsetzen.

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Mies konnte zwar beim Start seine Spitzenposition behalten, vor Vanthoor im zweiten Audi, doch die beiden Autos tauschten bei den Boxenstopps zu Rennmitte ihre Positionen. Ricardo Feller übernahm die Spitze und verteidigte sie gegenüber seinem Teamkollegen Max Hofer, der den Schweizer in der Schlussphase stark unter Druck setzen konnte, allerdings ohne Erfolg.

„Das ist unglaublich!“, freute sich der junge Aargauer nach dem Rennen. „Ich habe drei Jahre darauf gewartet, endlich auf die höchste Stufe des Podests klettern zu können. Es ist ein grossartiges Gefühl, es nun endlich geschafft zu haben. Ich bin sehr glücklich. Zu Beginn meines Stints versuchte ich, eine Lücke herauszufahren, und gegen Ende schonte ich meine Reifen, so gut es ging. Max kam zwar am Schluss deutlich näher, aber auch seine Reifen waren bereits ziemlich verschlissen. Es lief beinahe alles perfekt. Nur nach der Zieldurchfahrt hatte ich einen kurzen Schreckmoment, als ich feststellte, dass der Reifen vorne rechts Luft verlor, aber dann spielte es ja keine Rolle mehr.“

Patric Niederhauser weiterhin in Führung

Patric Niederhauser hingegen konnte trotz eines eher durchwachsenen Wochenendes in den Niederlanden seine Führung im Gesamtklassement behalten. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Kelvin van der Linde am Steuer des Audi R8 LMS von HCB-Rutronik-Racing kam er lediglich auf den Rängen siebzehn (Samstag) und neun (Sonntag) ins Ziel.

Rolf Ineichen verpasste am Sonntag als Vierter das Podest nur knapp, nachdem er im ersten Rennen am Samstag gemeinsam mit Franck Perera im Lamborghini Huracan GT3 von GRT Grasser Rang zehn belegt hatte.

Niederhauser und van der Linde liegen im Gesamtklassement vor den nächsten beiden Rennen am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring nach wie vor mit 108 Punkte an der Spitze, vor Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer.

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Rennserie ADAC GT Masters
Autor Emmanuel Rolland