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Schneller Strandausflug: Saisonhalbzeit beim GT-Masters in Zandvoort

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Schneller Strandausflug: Saisonhalbzeit beim GT-Masters in Zandvoort
05.08.2019, 14:36

Beim GT-Masters wird in Zandvoort der Halbzeitmeister ermittelt - Drei Niederländer wollen beim Heimspiel glänzen

Zur besten Ferienzeit meldet sich das GT-Masters am kommenden Wochenende auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden aus der Sommerpause zurück: Auf dem Dünenkurs im Ferienort an der Nordsee, der im kommenden Jahr auch wieder im Formel-1-Kalender ist, trägt das GT-Masters das vierte von sieben Rennwochenenden aus.

Bisher vier verschiedene Saisonsieger von Audi, BMW, Corvette und Porsche versprechen auch für das Gastspiel auf dem selektiven Kurs in den Niederlanden viel Spannung. Die Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde (HCB Racing) im Audi R8 LMS werden von mehr als 30 weiteren GT3-Sportwagen von insgesamt acht Marken herausgefordert. Dazu wollen mit Jeroen Bleekemolen, Indy Dontje und Kelvin Snoeks drei Niederländer beim Heimspiel glänzen.

SPORT1 überträgt beide Rennen live und in voller Länge. Der Durchgang am Samstag beginnt um 14.45 Uhr, Sonntag startet das Rennen bereits um 13.00 Uhr. Außerdem sind die Rennen online im Livestream auf sport1.de zu sehen.

Eine Strecke der alten Schule

Der Circuit Zandvoort liegt in den Nordseedünen und hat durch seine Nähe zum Meer eine einzigartige Atmosphäre. Zandvoort gilt als "Old-School-Strecke" mit schnellen Kurven, vielen Höhenunterschieden und Auslaufzonen mit Kiesbetten, die keinen Fehler verzeihen.

"Ich freue mich extrem auf das Wochenende", so Tabellenführer van der Linde, der bei den bisherigen sechs Rennen der Saison immer in den Top Vier ins Ziel kam. "Zandvoort liegt dem Audi sehr gut. Und ich mag die Strecke, da sie zu meinem Fahrstil passt. Als Tabellenführer müssen wir aber nicht siegen. Unser Ziel sind die Top 5."

Teamkollege Niederhauser ergänzt: "Die Zeichen stehen ganz klar in Richtung Meisterschaftsführung ausbauen. Wir werden nicht auf Biegen und Brechen versuchen, zu gewinnen, sondern werden uns darauf fokussieren, möglichst viele Punkte mitzunehmen."

Bereits drei Saisonsiege haben bisher die Corvette-Fahrer und Tabellenzweiten Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer (Callaway Competition) eingefahren. Für Zandvoort hält sich Kirchhöfer mit Prognosen jedoch zurück: "Es ist schwierig einzuschätzen, wie stark wir sein werden", so der gebürtige Leipziger. "Wir müssen erst mal das Freie Training abwarten, um zu sehen, wo wir wirklich stehen. Zandvoort ist eine Strecke, die unserem Auto nicht so gut liegt wie Most oder der Red Bull Ring. Aber wir haben uns gegenüber dem vergangenen Jahr verbessert, als wir es zwei Mal nicht in die Punkte geschafft haben."

Ebenfalls schon auf der Siegerstraße waren Titelverteidiger Robert Renauer, 2018 Sieger in Zandvoort, und Partner Thomas Preining im Porsche von Herberth Motorsport sowie die BMW-Paarung Nicolai Sylvest/Jens Klingmann von MRS GT-Racing. Hinter den Corvette-Piloten David Jahn und Sven Barth (RWT Racing) folgt mit Indy Dontje als Gesamtvierter der bestplatzierte Niederländer, zusammen Maximilian Götz, seinem Partner im Mercedes-AMG GT3 vom Mann-Filter Team HTP. Das Duo holte zuletzt in Spielberg seinen ersten Podestplatz der Saison.

"In der Meisterschaft haben wir dadurch einen schönen Sprung nach vorne gemacht", so Ex-Champion Götz. "Und die Rennstrecken, die uns am besten liegen, kommen erst noch. Wir greifen weiter an!" Neben Dontje starten noch zwei weitere Lokalmatadore in Zandvoort: Sportwagen-Routinier Jeroen Bleekemolen und Kelvin Snoeks, die sich mit Jimmy Eriksson beziehungsweise Mick Wishofer die Mercedes-AMG des Teams Zakspeed teilen.

Auf ein gutes Ergebnis in Zandvoort hofft auch die österreichische Mannschaft GRT Grasser, die im vergangenen Jahr das Samstagsrennen gewann. In dieser Saison hat der Rennstall bereits mehrere Podestplätze eingefahren, ist aber mit den drei neuen Lamborghini Huracan GT3 Evo noch ohne Sieg.

"Wir wollen voll angreifen", sagt Christian Engelhart, der sich das Auto mit Bortolotti teilt. "Wir wissen, dass Zandvoort unserem Auto liegt. Der Kurs macht sehr viel Spaß und ist eine echte Fahrerstrecke. In Zandvoort regnet es auch oft, das würde uns sicherlich in die Karten spielen. Denn bei den bisherigen Regenrennen in dieser Saison hatten wir immer ein gutes Set-up."

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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