GT-Weltcup Macau: Raffaele Marciello schnappt sich die Pole

Raffaele Marciello hat sich in seinem Mercedes die Pole-Position für den GT-Weltcup in Macau gesichert - Der Italiener fuhr die Bestzeit in letzter Sekunde

GT-Weltcup Macau: Raffaele Marciello schnappt sich die Pole

Besser spät als nie: Raffaele Marciello hat in letzter Sekunde die Bestzeit im Qualifying für den GT-Weltcup in Macau gefahren. Der Italiener setzte die Bestzeit von 2:15,669 Minuten in seiner letzten fliegenden Runde und bescherte Mercedes so die Pole-Position für das GT-Rennen in Macau.

Zuvor hatte Marciello keine saubere Runde hinbekommen, weil er immer wieder im Verkehr steckengeblieben war. Erst bei seinem letzten Versuch hatte er freie Fahrt, weshalb er drei Zehntel schneller als die Konkurrenz war. Dabei hatten die Porsches im Training den besten Eindruck auf dem rund sechs Kilometer langen Stadtkurs gemacht.

"Es war ein chaotisches Qualifying", so Marciello. "Auf meinem ersten Versuch kamen die roten Flaggen raus. Deshalb lag ich lange hinten. Ich habe am Ende alles gegeben, auch wenn die erste Runde nicht perfekt war. Die zweite Runde war dann ganz gut. Ich habe einige Fehler gemacht, war aber immer am Limit. Ich musste es versuchen und es hat geklappt."

Die erste Startreihe wird sich Marciello mit Dries Vanthoor teilen, der seinen Audi auf Platz zwei stellte. In den Trainings hatte Vanthoor noch mächtig mit Problemen zu kämpfen, doch als es darauf ankam, war der GT-Veteran da. Warum der Audi im Qualifying so viel besser lief, weiß der Belgier aber nicht.

Nach den Bestzeiten in beiden Trainings landeten die Rowe-Porsches auf den Plätzen drei und vier. Dabei schlug Earl Bamber seinen Teamkollegen Laurens Vanthoor. Bamber ist mit der Ergebnis nicht zufrieden: "Ich bin etwas enttäuscht. Wir haben im Training gezeigt, was wir drauf haben und wurden dann noch eingeholt."

Bester Deutscher war Maro Engel auf Platz fünf im Mercedes. Er wird neben seinem Markenkollegen Edoardo Mortara aus der dritten Startreihe in den Weltcup starten. In der vierten Reihe folgen zwei Audis mit Christopher Haase und Kelvin van der Linde am Steuer. Alexandre Imperatori und Charles Weerts rundeten die Top 10 ab.

Den besten BMW, des nur aus deutschen Marken bestehenden Feldes, steuerte Joel Eriksson, der von Platz elf aus in das Rennen starten wird. Er landete vor dem aktuellen Macau-Sieger Augusto Farfus.

Mit Bildmaterial von MacauGP.

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