Lotus Cup Europe: Sharon Scolari regiert in Brands Hatch!

Der jungen Tessinerin gelangen gleich zwei Klassensiege. In den Schoss fielen sie ihr nicht: „Ich habe befürchtet, dass ich die Spitze im zweiten Rennen nicht halten kann.“

Fette Beute für Sharon Scolari in der Grafschaft Kent. Auf dem legendären Circuit von Brands Hatch gingen die Läufe 3 und 4 zum Lotus Cup Europe über die Bühne. Ausgerechnet auf britischem Terrain schlug die Rennfahrerin aus Sant’Antonino die Hausherren und bestätigte damit ihre in Hockenheim aufgezeigte Frühform auf eindrucksvolle Art.

Die beiden Siege bringen die Tessinerin an die Spitze in der Meisterschaft der Kategorie Open. Sie sind das Resultat ihrer Vorliebe für den britischen Traditionskurs. “Die besondere Streckencharakteristik hat es mir schon im letzten Jahr angetan. Kurve reiht sich an Kurve, mal auf und ab – ich mag diesen atemberaubenden Circuit.“

 

Im ersten Rennen startete Sharon als Gesamt-15. und Zweite ihrer Klasse. Danach vermochte sie das Tempo einiger Konkurrenten aus der höheren Kategorie mitzugehen, und so arbeitete sie sich an die elfte Position vor, was gleichbedeutend mit dem ersten Saisonsieg war. „Wir sind alle total begeistert, wie dieses erste Rennen verlaufen ist“, freuten sich alle im Team mit ihr.

Am Sonntag schaffte es Scolari, diesen Erfolg zu wiederholen, obwohl sie zeitweise nicht wirklich daran glaubte: „Ich habe befürchtet, dass ich den ersten Platz nach der Kollision mit einem Konkurrenten gleich nach dem Start nicht halten könnte. Zum Glück ist es mir dann doch gelungen.“

Mit dem zweiten Saisonsieg in der Tasche reist die Südschweizerin somit als neue Führende in der Meisterschaft zum nächsten Rennen nach Le Castellet – natürlich mit dem erklärten Ziel, diese auf dem Circuit Paul Ricard auf ähnliche Weise wie in England erfolgreich zu verteidigen.

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Über diesen Artikel
Rennserien GT
Veranstaltung Lotus Cup Europe: Brands Hatch
Unterveranstaltung Rennen
Rennstrecke Brands Hatch
Fahrer Sharon Scolari
Teams ScoRace Team
Artikelsorte Interview
Tags schweiz, sharon scolari