12h Sebring 2021: Trotz Kollisionen gewinnt JDC-Miller turbulentes Rennen

Sebring-Sieg nach zwei unverschuldeten Crashs für Sebastien Bourdais und Co. - Frust auf ganzer Linie für Action Express - Porsche gewinnt beide GT-Klassen

12h Sebring 2021: Trotz Kollisionen gewinnt JDC-Miller turbulentes Rennen

Die 69. Auflage der 12 Stunden von Sebring, zweites Rennen der IMSA-Saison 2021, stand am Samstag auf dem Sebring International Raceway im Zeichen einiger Kollisionen, letzten Endes acht Gelbphasen, wovon zwei auf größere Crashs in der LMP2- und in der GTD-Klasse zurückzuführen waren, und einer Aufholjagd, mit der lange nicht zu rechnen war.

Denn in der Topklasse DPi und damit auch im Gesamtergebnis des Rennens holten sich Sebastien Bourdais, Loic Duval und Tristan Vautier im Cadillac DPi von JDC-Miller Motorsports den Sieg, nachdem sie im Verlauf des Rennens gleich zweimal unschuldig in Kollisionen verwickelt waren. Trotz zwischenzeitlichem zwei Runden Rückstand kam das Trio aus Frankreich am Ende nicht nur in der Führungsrunde ins Ziel, sondern feierte sogar den Sieg.

Rennergebnis: 12 Stunden von Sebring 2021

Sieg nach zwei Kollisionen und zwei Runden Rückstand

"Ich dachte schon, wir hätten alles verloren, aber es hat gereicht", so Bourdais überglücklich in der Victory Lane. "Unsere Strategie war entscheidend, aber wir haben es auch verdient", fügte Duval hinzu.

Loic Duval, Sebastien Bourdais und Tristan Vautier bejubeln ihren denkwürdigen Sieg

Loic Duval, Sebastien Bourdais und Tristan Vautier bejubeln ihren denkwürdigen Sieg

Foto: Motorsport Images

Für Bourdais ist es der zweite Gesamtsieg bei den 12 Stunden von Sebring, die er 2015 in Diensten von Action Express Racing gewonnen hatte. Für Duval und Vautier ist jeweils der erste Sieg beim 12-Stunden-Klassiker in Florida. Für JDC-Miller ist es der erste Sebring-Sieg und der erste Sieg bei einem IMSA-Rennen seit Mikhail Goikhberg, Chris Miller und Stephen Simpson bei den 6 Stunden von Watkins Glen 2018 triumphiert hatten.

Fotos: 12 Stunden von Sebring 2021

Den zweiten Platz belegte der bei der letztjährigen Auflage der 12 Stunden von Sebring (im November) siegreich gewesene Mazda. Dieser wurde diesmal von Harry Tincknell, Jonathan Bomarito und Oliver Jarvis gefahren, nachdem Tincknell und Bomarito im November zusammen mit Ryan Hunter-Reay triumphiert hatten. Der dritte Platz im bereinigten Endergebnis ging an den Shank-Acura mit Dane Cameron, Olivier Pla und Juan Pablo Montoya.

 

Eben dieser Shank-Acura und der Mazda hatten in der siebten Rennstunde, als Dane Cameron und Jonathan Bomarito am Lenkrad drehten, eine Kollision im Kampf um die dritte Position. Davon erholten sich aber beide Besetzungen - die Shank-Truppe auch von einer gegen Cameron ausgesprochenen Durchfahrtsstrafe infolge der Kollision. Letzten Endes waren sie die ersten Verfolger des überraschend siegreichen JDC-Miller-Cadillac.

Wie in Daytona: Ganassi verliert Siegchance kurz vor Schluss

Frust hingegen einmal mehr im Lager des für diese Saison in die IMSA-Szene zurückgekehrten Rennstalls von Chip Ganassi. Bei einer frühen Kollision mit dem von der Pole-Position gestarteten Action-Express-Cadillac #31 (Derani/Nasr/Conway) war der Ganassi-Cadillac (Magnussen/van der Zande/Dixon) noch ungeschoren davon gekommen. Als es gut eine Stunde vor Schluss aber in Führung liegend eine Kollision mit dem in dem in der GTLM-Klasse um den Sieg kämpfenden BMW von de Phillippi/Spengler/Eng gab, musste die Ganassi-Crew zur Reparatur anrücken.

 

Wie sich herausstellte, war die Kollision mit dem BMW ein Missverständnis. Scott Dixon saß im Auto und hatte als Spitzenreiter im Rennen seinen vorletzten routinemäßigen Boxenstopp direkt vor sich. Unmittelbar vor Einfahrt in die Boxengasse zog er rechts an dem von Conor de Phillippi gefahrenen BMW vorbei, um zu überrunden.

In der letzten Kurve aber ließ sich Dixon nach außen tragen, um dann doch wieder nach rechts in Richtung Boxeneinfahrt herüberzuziehen. De Phillippi wurde überrascht und es kam zum Kontakt, bei dem die Radaufhängung des Cadillac DPi des Ganassi-Teams beschädigt wurde.

Renger van der Zande, Scott Dixon, Kevin Magnussen

Nach den 24h Daytona wieder Frust für Magnussen/van der Zande/Dixon

Foto: Art Fleischmann

Nach langer Führung wurde es für Magnussen/van der Zande/Dixon infolge der Reparatur letztlich nur P5 mit zwei Runden Rückstand. Für die Ganassi-Truppe ist es die zweite riesige Enttäuschung nach den 24 Stunden von Daytona, als van der Zande ganze zehn Minuten vor Schluss im Windschatten des führenden und letztlich siegreichen Wayne-Taylor-Acura einen Reifenschaden erlitten hatte.

Problembehaftetes Rennen für die Daytona-Sieger

Derweil lief es diesmal auch für Wayne Taylor Racing alles andere als problemlos. Ricky Taylor, Filipe Albuquerque und Alexander Rossi, die Ende Januar zusammen mit Helio Castroneves bei den 24 Stunden von Daytona triumphiert hatten, belegten diesmal nach mehreren Zwischenfällen den vierten Platz.

Filipe Albuquerque, Alexander Rossi, Ricky Taylor

Für die Daytona-Sieger Taylor/Albuquerque/Rossi lief es diesmal nicht nach Plan

Foto: Motorsport Images

Zwar verbuchten Taylor/Albuquerque/Rossi genau wie Magnussen/van der Zande/Dixon einmal mehr einiges an Führungsarbeit. Doch in der fünften Rennstunde fing sich Rossi eine Durchfahrtsstrafe ein, als sich bei einem eigentlich routinemäßigen Boxenstopp der Tankschlauch nicht abziehen ließ.

Knapp vier Stunden später fuhr Filipe Albuquerque in der Haarnadelkurve (Kurve 7) ins Heck des zur Überrundung anstehenden Vasser-Sullivan-Lexus von Jack Hawksworth aus der GTD-Klasse (Hawksworth/Telitz/Kirkwood), drehte diesen um und kassierte seinerseits eine Durchfahrtsstrafe. Zudem musste die Frontpartie gewechselt werden. In den letzten zwei Stunden hatte man dann zu allem Überfluss auch noch einen Leistungsverlust des Motors zu beklagen.

 

Indes gab es im Lager von Action Express Racing gleich zu Beginn Rückschläge für beide Autos. Der von Derani/Nasr/Conway gefahrene rote Cadillac mit der Startnummer 31 hatte am Donnerstag alle drei Freien Trainings auf P1 beendet, am Freitag dank Pipo Derani auch das Qualifying gewonnen und damit die Pole-Position eingefahren.

Zu dritt in Kurve 17: Polesetter Pipo Derani mit früher Kollision

Am Samstag aber kollidierte Derani nach gerade mal 45 Minuten Renndauer mit Ganassi-Pilot Renger van der Zande. Was war passiert? Als die beiden auf der langen Gerade in Richtung der letzten Kurve vor Start/Ziel um P2 kämpften, standen zwei GT-Autos zur Überrundung an.

Eines davon war der von Ian James gefahrene Aston Martin Vantage GT3 von Heart of Racing aus der GTD-Klasse. James fuhr ganz links und somit ganz außen. Van der Zande zog daneben. Ganz innen aber presste sich Derani seinerseits noch daneben. Zu dritt nebeneinander in die Sunset Bend - das ging nicht gut. Derani wurde am Kurveneingang in die Mauer gedrückt.

 

Während Derani direkt in die Boxengasse abbog und dort drei Runden verlor, als die rechte Vorderradaufhängung repariert wurde, kam van der Zande ungeschoren davon. Nachdem der Niederländer den Ganassi-Cadillac im Zuge des ersten routinemäßigen Fahrerwechsels übergeben hatte, reagierte er mit heftiger Kritik an der Fahrweise des zweimaligen Sebring-Siegers Derani.

Heftige Kritik von Renger van der Zande in Richtung Derani

"Pipo sollte es mit Springreiten probieren, dort wäre er Weltmeister. Er glaubt, er könne über Autos springen anstatt sie auf vernünftige Art und Weise zu überholen", so van der Zande im TV-Interview und weiter: "Ich mag Pipo. Er ist ein toller Kerl, wenn man sich mit ihm unterhält. Auf der Strecke aber ist er einfach zu wild unterwegs. Bei dieser Gelegenheit in Kurve 17 hätte er beinahe vier Autos aus dem Rennen genommen."

Luis Felipe Derani, Renger van der Zande

Pipo Derani und Renger van der Zande kollidierten direkt in der ersten Stunde

Foto: Motorsport Images

"Ich glaube, Pipo sollte sich ein bisschen zurücknehmen. Er hat sich selber schon viel zu oft um gute Ergebnisse gebracht", so van der Zande in Anspielung darauf, dass der junge Brasilianer unter anderem auch beim Petit Le Mans 2020 in eine Kollision verwickelt war. Der andere war dabei nicht van der Zande gewesen, sondern Ricky Taylor, der damals für Penske fuhr.

Derani hatte Ian James gar nicht gesehen

Derani, der gegen Ende des Rennens interviewt wurde, gab zu, dass er sich verschätzt hat: "Zu der Zeit, als es passierte, konnte ich das zweite GT-Auto [von Ian James] nicht sehen. Das einzige GT-Auto, das ich sehen konnte, was das vor uns." Angesprochen auf van der Zande fügte Derani hinzu: "Zunächst fragte ich mich, warum er mich so in die Mauer gedrückt hat. Erst als ich Stunden später die Wiederholung sah, wurde mir klar, dass da noch ein anderes Auto war, das rüberkam."

Den Rückstand von drei Runden freilich konnten Derani und seine Kollegen Felipe Nasr und Mike Conway auch deshalb nicht aufholen, weil in der achten Rennstunde auch Nasr eine Kollision hatte. Nach Versetzen des Autos auf einer Bodenwelle in Kurve 1 kam es zum Kontakt mit dem gerade aus der Boxengasse gekommenen Tristan Vautier im JDC-Miller-Cadillac (Bourdais/Duval/Vautier). Vautier schlug in die Reifenstapel ein, Nasr kassierte eine Durchfahrtsstrafe.

 

Während Bourdais/Duval/Vautier tatsächlich noch zum Sieg fuhren, kamen Derani/Nasr/Conway letzten Endes gar nicht ins Ziel. Nach der Kollision mit Vautier musste die rechte Vorderradaufhängung ein zweites Mal gerichtet werden. Zwei Stunden vor Schluss stellte Mike Conway das Auto dann endgültig ab. Im Gegensatz dazu sah das Schwesterauto (Johnson/Kobayashi/Pagenaud) zwar die Zielflagge, wurde aber zurückgestuft.

Jimmie Johnson mit zweitem Zwischenfall in zwei Tagen

Eben dieser zweite Action-Express-Cadillac hatte zum Zeitpunkt der frühen Kollision zwischen Derani und van der Zande strategiebedingt die Führung innegehabt. Grund für die abweichende Strategie war ein früher Dreher mitsamt Kollision, den sich Jimmie Johnson bereits nach 14 Minuten geleistet hatte.

Schon im Qualifying am Freitag hatte Johnson in Kurve 16 einen Dreher hingelegt und wenige Sekunden später in Kurve 17 einen Crash in die Reifenstapel. Aus diesem Grund musste die Crew des weißen Action-Express-Cadillac mit der Startnummer 48 eine Nachtschicht einlegen, um das Auto wieder aufzubauen. Mit diesem gab es dann abermals in Kurve 17 den frühen Zwischenfall im Rennen.

 

Johnson hatte sich auf einer Bodenwelle gedreht, woraufhin der nachfolgende Loic Duval im JDC-Miller-Cadillac nicht ausweichen konnte. Johnson musste zum Wechsel der Frontpartie an die Box kommen und somit war er zusammen mit Kamui Kobayashi und Simon Pagenaud von Beginn an mit abweichendem Boxenstopprhythmus unterwegs. Für Bourdais/Duval/Vautier war es die erste von zwei Kollisionen, die man auf dem Weg zum Sieg überstehen musste.

Johnson und Co. nach Regelverstoß bestraft

Johnson/Kobayashi/Pagenaud fuhren dank eines einmal mehr furiosen Schlussstins von Kamui Kobayashi zwar auf dem dritten Platz über die Ziellinie. Allerdings wurde man aufgrund eines minimalen Regelverstoßes auf den siebten und damit letzten Platz der DPi-Klasse zurückgestuft. Grund: Simon Pagenaud hatte das zulässige Kontingent von vier Stunden Fahrzeit in einem Zeitfenster von sechs Stunden um 50 Sekunden(!) überschritten.

Jimmie Johnson, Kamui Kobayashi, Simon Pagenaud

Johnson/Kobayashi/Pagenaud wurden von P3 auf P7 zurückgesetzt

Foto: Motorsport Images

In der LMP2-Klasse setzten sich Ben Keating, Mikkel Jensen und Scott Huffaker im Oreca von PR1 durch. Der von der Pole-Position der Klasse gestartete WIN-Oreca mit der Startnummer 11 (Nunez/Merrill/Thomas) führte die ersten zwei Stunden an, kam aufgrund von technischen Problemen aber nicht ins Ziel.

Der Klassensieg in der neuen LMP3-Klasse ging an Colin Braun, Jonathan Bennett und George Kurtz im Ligier von Core Autosport. Genau wie in der LMP2-Klasse, so war auch im LMP3-Feld das von der Pole-Position der Klasse gestartete Auto nach anfänglicher Führung eines derjenigen, das nicht ins Ziel kam. In diesem Fall handelte es sich um den Ligier von Performance Tech (Llarena/Goldburg/Lindh), der nach einem Zwischenfall mit Beschädigung strandete.

GTLM: Porsche-Sieg nach Kollision BMW vs. Corvette

In der mit fünf Autos besetzten GTLM-Klasse feierte der nicht werksseitig eingesetzte Porsche des WeatherTech-Teams mit Cooper MacNeil, Mathieu Jaminet und Matt Campbell einen überraschenden Sieg. Danach hatte es zehn Minuten vor Schluss des Rennens noch nicht ausgesehen.

Aber acht Minuten vor Schluss kamen sich Antonio Garcia in der führenden Corvette (Garcia/J. Taylor/Catsburg) und Connor de Phillippi im an zweiter Stelle liegenden BMW (de Phillippi/Spengler/Eng) in die Quere.

 

Das Ergebnis: Reifenschaden für die stundenlang in Führung gelegene Corvette und Durchfahrtsstrafe für den BMW, der rund eine Stunde zuvor in die Kollision mit dem gesamtführenden Ganassi-Cadillac verwickelt gewesen war. WeatherTech-Schlussfahrer Jaminet sagte Danke und staubte den ersten GTLM-Sieg für Porsche nach dem werksseitigen Rückzug der Marke aus dieser Klasse ab.

Start der GT-Klassen: Corvwette und BMW vor Porsche - im Ziel umgekehrt

Start der GT-Klassen: Corvwette und BMW vor Porsche - im Ziel umgekehrt

Foto: Motorsport Images

Für BMW blieben P2 für de Phillippi/Spengler/Eng und P3 für das Schwesterauto, den schwarzen M8 GTE von Edwards/Krohn/Farfus. An eben diesem hatte es zwei Stunden vor Schluss ein Feuer bei einem Boxenstopp gegeben. Trotzdem reichte es noch, um am Ende vor beiden Corvette abzuschließen.

Ausnahmsweise fuhren diesmal beide Corvette in Silber. Das Sonderdesign für nur ein Rennen wurde anlässlich der 25-jährigen Zusammenarbeit mit dem Schmiermittelhersteller Mobil 1 aufgelegt. Glück brachte das Sonderdesign aber nicht. Die C8.R mit der Startnummer 3 hatte die erste Rennhälfte dominiert. In der zweiten kämpfte man trotz eines Drehers von Antonio Garcia, der eine Aufholjagd nach sich zog, noch um den Sieg - bis es acht Minuten vor Schluss zur Kollision mit dem roten BMW kam.

Noch schlechter lief es für die Corvette mit der Startnummer 4 (Tandy/Milner/Sims). Tommy Milner kassierte direkt beim Start eine Durchfahrtsstrafe, weil er regelwidrig die Spur gewechselt hatte. Wenig später traten technische Probleme im Motorumfeld auf, die zwar repariert werden konnten, aber mehrere Runden kosteten. Mit vier Runden Rückstand belegten Tandy/Milner/Sims den fünften und somit letzten Platz im GTLM-Feld.

GTD: Doppelerfolg für Porsche-Teams

In der mit 13 Autos besetzten GTD-Klasse belegte Porsche gar die ersten beiden Plätze. Der 911er von Pfaff fuhr in den Händen von Laurens Vanthoor, Lars Kern und Zacharie Robichon zum Klassensieg, gefolgt vom baugleichen Modell von Wright Motorsport, das von Patrick Long, Jan Heylen und Trent Hindman auf P2 pilotiert wurde.

Das Podium der GTD-Klasse wurde komplettiert vom Aston Martin von Heart of Racing, der mit Ian James an der frühen Kollision der DPi-Boliden von Ganassi und Action Express beteiligt gewesen war. James teilte sich den Vantage mit Ross Gunn und Roman de Angelis. Das Damenteam Christina Nielsen, Katherine Legge und Ana Beatriz fuhr im EBM-Porsche mit der Startnummer 88 auf P5 der Klasse.

 

Als in der vierten Rennstunde Franck Perera im Grasser-Lamborghini (Goikhberg/Perera/Zimmermann) und Billy Johnson im Alegra-Mercedes (Morad/de Quesada/B. Johnson) in die Reifenstapel von Kurve 3 krachten, gab es die längste Gelbphase des Rennens. Die beiden Fahrer blieben unverletzt, aber Reifenstapel, Betonmauer und Sicherheitszaun mussten gerichtet werden, weshalb das Feld eine halbe Stunde lang hinter dem Pace-Car um den Kurs rollte.

Für den heftigsten Crash des Tages aber sorgte in der zehnten Rennstunde Tim Buret im Tower-Oreca aus der LMP2-Klasse (Farano/Aubry/Buret). Ausgangs Kurve 1 war das Auto geradeaus in die Reifenstapel geschossen und hatte sich überschlagen. Buret konnte sich aus eigener Kraft aus dem befreien, was vom violett/weißen Oreca 07 noch übrig war.

 

Im IMSA-Kalender 2021 gibt es nun zwei Monate Pause bis zum nächsten Rennen. Am 16. Mai geht es auf dem Mid-Ohio Sports Car Course weiter. In der GTLM-Klasse werden dann die beiden Corvette und der WeatherTech-Porsche unter sich sein, weil BMW nur die vier Langstreckenrennen fährt.

Mit Bildmaterial von Art Fleischmann.

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