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12h Sebring: Höhen und Tiefen für Porsche

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12h Sebring: Höhen und Tiefen für Porsche
20.03.2016, 15:20

Nachdem der lange führende Porsche 911 RSR von Pilet/Tandy/Estre nach Kollision aus dem Rennen war, staubten die Teamkollegen in Sebring einen Podestplatz ab.

#911 Porsche Team North America, Porsche 911 RSR: Nick Tandy, Patrick Pilet, Kevin Estre
#911 Porsche Team North America, Porsche 911 RSR: Nick Tandy, Patrick Pilet, Kevin Estre
#911 Porsche Team North America, Porsche 911 RSR: Nick Tandy, Patrick Pilet, Kevin Estre
#912 Porsche Team North America, Porsche 911 RSR: Michael Christensen, Earl Bamber, Frédéric Makowie
#912 Porsche Team North America Porsche 911 RSR: Michael Christensen, Earl Bamber, Frédéric Makowiec
GTLM Podium: 3. Michael Christensen, Earl Bamber, Frédéric Makowiecki, Porsche Team

Mit einem dritten Platz bei den 12 Stunden von Sebring in Florida hat Porsche seine gute Position in der IMSA gefestigt. In einem spannenden und abwechslungsreichen Rennen unter teilweise sehr schwierigen Bedingungen belegten Le-Mans-Sieger Earl Bamber, Frederic Makowiecki und Michael Christensen mit dem von Porsche North America eingesetzten 911 RSR den dritten Platz in der Klasse GTLM.

Fotos: 12 Stunden von Sebring 2016

In der Fahrermeisterschaft der bedeutendsten Sportwagenserie auf dem nordamerikanischen Kontinent verbesserten sich Bamber/Makowiecki/Christensen dadurch auf Rang zwei. In der Herstellerwertung hat Porsche den zweiten Platz verteidigt. Nicht ins Ziel kamen Patrick Pilet, Nick Tandy und Kevin Estre. Sie mussten ihren 911 RSR in Führung liegend nach Kollision mit der Corvette von Magnussen/Garcia/Rockenfeller vorzeitig abstellen.

Rennbericht: 12 Stunden von Sebring 2016

Nach sieben Stunden lag Estre in Führung. Doch kurz darauf, nach 116 gefahrenen Runden, kam das Aus für den führenden 911 RSR: Im Kampf um die Spitze kollidierte der Franzose im Zuge einer Überrundung in Kurve 1 mit der Corvette von Magnussen, landete in den Reifenstapeln und musste aufgeben.

„Ich kämpfte mit der Corvette um die Spitze. Wir überholten beide ein GTD-Fahrzeug und ich wollte unbedingt vorne bleiben“, erinnert sich Estre und nimmt die Schuld für die Kollision mit Magnussen auf sich: „In der Kurve stand auf meiner Linie noch das Wasser, das habe ich zu spät gesehen. Ich hätte früher bremsen und die Corvette vorbeilassen sollen. Es tut mir leid für mein Team, das so hart gearbeitet hat und für meine Teamkollegen, die fantastisch gefahren sind, damit ich mit dem 911 RSR als Führender ins Rennen gehen konnte.“

Damit lag zunächst Christensen im zweiten 911 RSR vorne, konnte seine Führung bei trockenen Bedingungen aber nicht halten. Makowiecki übernahm beim Boxenstopp als Vierter. Doch damit gab er sich nicht zufrieden. Der Franzose machte schnell eine Position gut. Bamber erledigte den Rest: Bis kurz vor dem Ziel lag er auf dem zweiten Rang und wurde schließlich als Dritter mit nur fünf Sekunden Rückstand auf die siegreiche Corvette von Gavin/Milner/Fässler abgewinkt.

 

„Das war ein gutes Rennen für uns und das Podium haben wir uns heute wirklich verdient“, so Bamber nach Platz drei. „Unser 911 RSR war sehr gut vorbereitet, dazu hat das Team eine Strategie ausgearbeitet, mit der wir bis zum Schluss um den Sieg kämpfen konnten. Leider waren unsere Konkurrenten etwas schneller, trotzdem ist das ein gutes Resultat für Porsche.“

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Artikel-Info

Rennserie IMSA
Event Sebring
Ort Sebring International Raceway